Nissan auf der IAA Nutzfahrzeuge 2006

Nissan Cabstar (2007) Nissan Cabstar (2007)

Nissan auf der IAA Nutzfahrzeuge 2006

— 20.09.2006

Nützliches von Nissan

Nissan zeigt in Hannover die komplett überarbeiteten Nutzfahrzeuge Cabstar und Primastar – und eine Transporter-Hybridstudie.

Nissan hat die Transporter-Baureihe Cabstar überarbeitet und sich dabei von den eigenen Pkw-Modellen inspirieren lassen. Das führte "zu einem Interieur mit einer für einen Lkw eher untypischen, hochwertigen Anmutung", so der Hersteller. Der Innenraum ist geräumiger und komfortabler geworden, viele neue Ablagen im Cockpit erleichtern den Arbeitsalltag des Fahrers. Ebenfalls neu ist das "Easy Hill Start System" (EHS), das beim Stoppen an einer Steigung automatisch die Feststellbremse aktiviert. Der neue Cabstar basiert auf einer völlig neu geschaffenen Plattform von Leiterrahmen-Fahrgestellen mit unterschiedlichen Radständen (2500, 2900 und 3400 Millimeter). Angetrieben wird er von einem 2,5-Liter-Common-Rail-Diesel mit 110 oder 130 PS, an der Spitze rangiert ein 150-PS-Vierzylinder.

Blick in die Zukunft: der Cabstar als Studie mit Hybridantrieb.

Einer der Cabstar-Modelle auf der IAA Nutzfahrzeuge 2006 weist in die Zukunft: Das Hybrid-Concept wird von einer Kombination aus einem 150-PS-Diesel und einem 55 PS starken Elektromotor angetrieben, zwei automatische Kupplungen bringen die Kraft an die Räder. Die beiden Antriebsquellen können auch parallel genutzt werden, sodass der Elektromotor bei Beschleunigungs- und Überholvorgängen unterstützend eingreift. Nissan verspricht sich von diesem Prinzip 35 Prozent Verbrauchseinsparung und entsprechend weniger Abgasentwicklung beim Einsatz in Ballungszentren.

Vier Motoren für den Primastar

Der neue Primastar: nur eine von vielen Karosserie-Varianten.

Ebenfalls grundlegend überarbeitet steht der Primastar in den Hannoverschen Messehallen. Er ist als Kastenwagen, Kombi oder als Sechs- bzw. Siebensitzer-Bus zu haben und kommt in zwei Radständen und zwei Dachhöhen. Der "Crew Van" ist ein Neunsitzer mit zwei seitlichen Schiebetüren. Auffälligste optische Neuerungen sind die modifizierten Scheinwerfer, die Heckleuchten und die neu gezeichnete Kühlermaske. Die Blinker sind jetzt in die Frontleuchten integriert, neue Stoßfänger verzeihen leichte Rempler und peppen die Front des Primastar optisch auf.

Im Cockpit wurden die Instrumente überarbeitet, neue Materialien und Oberflächen schaffen wie im Cabstar eher Pkw-Atmosphäre. Unter der Motorhaube arbeiten wahlweise ein Benziner (120 PS) oder drei Diesel, unter denen der 2,0-Liter-dCi als Modernster hervorsticht: Er entwickelt 90 bzw. 115 PS und erfüllt die Abgaswerte nach Euro 4. Das schafft dank Partikelfilter auch der dritte Selbstzünder im Angebot – er ist mit 150 PS der Stärkste im Bunde.

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