Nissan Clipper Rio

Nissan Clipper Rio

— 20.06.2007

Japanischer Lückenfüller

Japaner stehen auf kantige Minivans. Deshalb bringt Nissan im Juli 2007 die Neuauflage des "Clipper Rio" auf den Markt. Zu uns kommt er nicht.

(ar) Nissan bringt im Juli 2007 die Neuauflage des Minivans Clipper Rio auf den japanischen Markt. Der fünfsitzige Kleinwagen mit seitlichen Schiebetüren gehört zu jener Klasse von kantig gestylten Fahrzeugen, die sich in den von Parkplatzproblemen geplagten Großstädten im Land der aufgehenden Sonne großer Beliebtheit erfreuen.

Mit Rampe am Heck eignet sich der Clipper auch für Rollstuhlfahrer.

Als Kastenwagen besitzt der für den japanischen Markt konzipierte Clipper Rio eine gute Raumausnutzung. Er bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Familienalltag und bei der Freizeitgestaltung. Bei umgeklappter Rücksitzlehne entsteht eine ebene Ladefläche, die Gegenstände mit einer Länge von bis zu 1,7 Metern aufnimmt. Die große Heckklappe und die beiden seitlichen Schiebetüren erleichtern das Beladen. Neben der konventionellen Variante wird Nissan über sein Tochterunternehmen Autech den kompakten Kastenwagen auch als behindertengerechte Version mit integrierter Rampe und absenkbarem Heck für die Mitnahme eines Rollstuhlfahrers anbieten.

Angetrieben wird der kleine Van von einem Dreizylinder-Benziner, der in zwei Leistungsstufen mit oder ohne Turbolader zur Verfügung steht. Auf Wunsch ist der Nissan Clipper Rio statt mit Front- auch mit Allradantrieb lieferbar. Der Clipper ist in der Variante mit Zweiradantrieb besonders schadstoffarm. Er unterschreitet die seit 2005 gültigen japanischen Abgasgrenzwerte um 50 Prozent und wird als so genanntes Ultra-Low Emission Vehicle (U-LEV) eingestuft. Nissan will vom Clipper Rio etwa 4000 Einheiten jährlich in Japan absetzen.

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