Nissan GT-R Egoist: Vorstellung

Nissan GT-R Egoist Nissan GT-R Egoist

Nissan GT-R Egoist: Vorstellung

— 09.02.2011

Für reiche Egoisten

Nissan legt eine Sonderedition des GT-R auf. Als "Egoist" wird der Supersportler ganz nach Kundenwunsch montiert. Motto: Alles nur vom Allerfeinsten. Das hat natürlich seinen Preis.

Nissan steckt in die Sonderedition "Egoist" des GT-R mehr Exklusivität und Leistung. Der von zwei Turboladern angefachte 3,8-Liter-V6-Motor hat jetzt nicht mehr 485 sondern 530 PS, dadurch steigt die Höchstgeschwindigkeit auf 315 km/h. Auch lässt die höhere Leistung die Zeitspanne für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h auf 3,046 Sekunden schrumpfen, das maximale Drehmoment von 588 steigt auf 612 Nm. Der Preis hat es allerdings in sich. Belastet der GT-R im Serientrimm die Kasse mit rund 90.000 Euro, soll der Egoist mit 180.000 Euro fast das Doppelte kosten.

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Der Egoist hat 530 PS und einen Heckspoiler aus Kohlefaser für mehr Abtrieb.

Dafür verspricht Nissan aber einiges: Hochwertige Lederhäute des deutschen Spezialisten Seton, ein auf die exakten Körpermaße des GT-R-Lenkers feingetunte Soundanlage von Bose und auf klassische japanische Kunstformen zurückgehende Details wie das Lenkrad-Emblem sollen den Preis rechtfertigen. Die Montage des GT-R Egoist erfolgt nur auf Bestellung und weitgehend in Handarbeit von Spezialisten. So soll wegen der zahlosen Farbkombinationen für Exterieur und Interieur kein Egoist dem anderen gleichen. Die Lederhäute von Seton umspannen das gesamte Interieur, einschließlich des Unterbaus der Vordersitze, der Gurtschlösser, der A- und B-Säulen, der Mittelkonsolen-Einfassung und des Kardantunnels. Selbst die Innenseiten der Getränkehalter und der Türschweller sind mit Leder überzogen. Das kommt nicht von ganz normalen Rindern, sondern von eigens dafür gezüchteten Kühen aus Bayern. 15 Rindviecher müssen dafür ihr Leben lassen, der Kunde kann zwischen 20 Farben wählen, egal ob einfarbig oder als Zweifarb-Kombi.

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Für das Leder werden extra Kühe gezüchtet, das Soundsystem wird auf den Fahrer abgestimmt.

Ein weiteres Detail ist das Lenkrad-Emblem: Für den Egoist hat sich Nissan auf die traditionelle japanische Lackkunst Urushi besonnen, deren Wurzeln sich etwa 6000 Jahre zurückverfolgen lassen. Die beim GT-R angewandte Methode nennt sich Makie und wird nur noch in der Präfektur Ishikawa gelehrt. Jeder Egoist bekommt sein eigenes Emblem, das in drei Tagen Handarbeit entsteht. Bei der Bestellung seines Egoist wird der Kunde außerdem vermessen und nach einem Probesitzen die perfekte Position der Lautssprecher des Soundsystems analysiert. Dazu spendiert Nissan noch geschmiedete Sechsspeichen-LM-Räder von RAYS mit einem eigenen Design für den Sportler und einem Heckspoiler aus Kohlefaser. Stärker dimensionierten Bremsen und neue Dunlop-Reifen runden das Paket ab. Wem das 180.000 Euro wert ist, kann sich seinen Nissan GT-R Egoist demnächst bestellen.

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