Nissan GT-R Egoist: Vorstellung — 09.02.2011
Für reiche Egoisten
Nissan legt eine Sonderedition des GT-R auf. Als "Egoist" wird der Supersportler ganz nach Kundenwunsch montiert. Motto: Alles nur vom Allerfeinsten. Das hat natürlich seinen Preis.
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Dafür verspricht Nissan aber einiges: Hochwertige Lederhäute des deutschen Spezialisten Seton, ein auf die exakten Körpermaße des GT-R-Lenkers feingetunte Soundanlage von Bose und auf klassische japanische Kunstformen zurückgehende Details wie das Lenkrad-Emblem sollen den Preis rechtfertigen. Die Montage des GT-R Egoist erfolgt nur auf Bestellung und weitgehend in Handarbeit von Spezialisten. So soll wegen der zahlosen Farbkombinationen für Exterieur und Interieur kein Egoist dem anderen gleichen. Die Lederhäute von Seton umspannen das gesamte Interieur, einschließlich des Unterbaus der Vordersitze, der Gurtschlösser, der A- und B-Säulen, der Mittelkonsolen-Einfassung und des Kardantunnels. Selbst die Innenseiten der Getränkehalter und der Türschweller sind mit Leder überzogen. Das kommt nicht von ganz normalen Rindern, sondern von eigens dafür gezüchteten Kühen aus Bayern. 15 Rindviecher müssen dafür ihr Leben lassen, der Kunde kann zwischen 20 Farben wählen, egal ob einfarbig oder als Zweifarb-Kombi.
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Ein weiteres Detail ist das Lenkrad-Emblem: Für den Egoist hat sich Nissan auf die traditionelle japanische Lackkunst Urushi besonnen, deren Wurzeln sich etwa 6000 Jahre zurückverfolgen lassen. Die beim GT-R angewandte Methode nennt sich Makie und wird nur noch in der Präfektur Ishikawa gelehrt. Jeder Egoist bekommt sein eigenes Emblem, das in drei Tagen Handarbeit entsteht. Bei der Bestellung seines Egoist wird der Kunde außerdem vermessen und nach einem Probesitzen die perfekte Position der Lautssprecher des Soundsystems analysiert. Dazu spendiert Nissan noch geschmiedete Sechsspeichen-LM-Räder von RAYS mit einem eigenen Design für den Sportler und einem Heckspoiler aus Kohlefaser. Stärker dimensionierten Bremsen und neue Dunlop-Reifen runden das Paket ab. Wem das 180.000 Euro wert ist, kann sich seinen Nissan GT-R Egoist demnächst bestellen.
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Kommentare zum Artikel (10)
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530Ps sind Serie und das edlere Leder + Kleinigkeiten soll 90000€ Aufpreis wert sein? Absolut überflüssige Edition die wohl kein Mensch mit Verstand kaufen wird.
@ipcress
So möge er uns einen diesbezüglichen Garantievertrag vorzeigen, aus dem sich dieses für das Faceliftmodel ergeben solle.
@all
Die Verständigen unter Euch (auch wenn die AB überwiegend von einfach gestrickten Usern beherrscht wird - Satzbau, Struktur und Logik auf dem Niveau eines Sonderschülers lassen grüßen) mögen sich das Video anschauen und dann hoffentlich Sachliches von sich geben:
http://www.youtube.com/watch?v=WjmtsKdrtkU
Nach nur 3 Runden auf dem Tsukuba Circuit (2km) waren die Reifen des GT-R dermassen runter, dass konkurrenzfähige Rundenzeiten nicht mehr möglich waren.
Da hätte ich von einem "Sportwagen" schon mehr erwartet.
http://www.youtube.com/watch?v=9lbhxetR-o4
Die Kombination aus weichen Sportreifen und schwerem Auto macht den GT-R zum Blender.
Die Leistungsteigerung auf 530 PS bezieht sich aufs gesamte 2011er Facelift! Inclusive dieser hässlichen Tagfahrlichter - wie nachträglich beim OBI rangekleistert.
Aber für 180TK würd ich lieber nen Porsche TurboS nehmen, zur Not als Jahreswagen ... hält dann aber immer noch besser.
Der GT-R ist eine Ikone des Sportwagenbaus. Fett und dennoch sauschnell, einfach nur begeisternd. Wahnsinnig viel Grip zu jedem Zeitpunkt, der direkt in Speed umgewandelt wird. Natürlich kommt es in der Preisklasse auf jedes Zehntel beim Sprint oder auf mehr Topspeed an. Wie beim Auto-Quartett. Für mich zählt nur das Fahrerlebnis und die Beherrschbarkeit der Power und die ist beim GT-R grandios.
http://www.insideline.com/nissan/gt-r/2012/2012-nissan-gt-r-full-test-and-video.html