Nissan GT-R Nismo: Tokyo Motor Show

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Nissan GT-R Nismo: 43. Tokyo Motor Show

— 19.11.2013

7:08.679 Minuten!

Nissan enthüllt den neuen GT-R Nismo – mit 600 PS und 650 Nm Drehmoment. Und mit einer beachtlichen Rundenzeit auf der Nordschleife.

Die Verspoilerung des GT-R Nismo besteht komplett aus Carbon. Bei 300 km/h erzeugt das Flügelwerk 100 Kilo zusätzlichen Abtrieb.

Zum 80. Firmenjubiläum macht sich Nissan selbst ein Geschenk – den Nissan GT-R Nismo. Selbst definierter Anspruch bei der Entwicklung des GT-R Nismo war es, auf der Norschleife des Nürburgrings einen neuen Rundenrekord in seiner Klasse aufzustellen. Im Vorfeld der 43. Tokyo Motor Show (22. November bis 1. Dezember 2013) enthüllte Renault-Nissan-Boss Carlos Ghosn nun den 600-PS-Supersportler im Nissan-Hauptquartier Yokohama und verkündete die magischen 7:08.679 Minuten: "Mit dieser Rundenzeit können wir verbindlich sagen, dass der neue Nissan GT-R Nismo den Nordschleifen-Rekord für Serienautos hält." Ob es sich tatsächlich um einen amtlichen Rekord handelt, das sollte Ghosn allerdings noch mal mit Porsche aushandeln – immerhin rannte der Porsche 918 Spyder im September 2013 ebenfalls als Serienfahrzeug (O-Ton Porsche: "Mit weltweiter Straßenzulassung") in weniger als sieben Minuten (6:57) durch die "Grüne Hölle".

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Die Mehrleistung im Vergleich zum Serien GT-R mit 550 PS wird durch größere Turbolader aus der GT3-Rennserie und verbessertes Timing der Zündanlage erreicht. Die Höchstleistung liegt bei 6800 Umdrehungen pro Minute an, das sind 400 Touren mehr als vorher. Das maximale Drehmoment liegt jenseits von 650 Newtonmetern. Das Fahrwerks-Set-up basiert auf dem des Nismo für die 24 Stunden auf dem Nürburgring 2012. Es ist aber nicht ganz so extrem und etwas leiser, um die Alltagstauglichkeit des GT-R Nismo zu erhöhen. Ein Querstabilisator an der Hinterachse sorgt für zusätzliche Fahrwerkssteifigkeit. Bei den Dämpfern handelt es sich um speziell abgestimmte Bilstein-DampTronic-Dämpfer, die optimal an die extremen Belastungen im GT-R Nismo angepasst sind.

Nissan GT-R vs. Porsche 911 GT3 RS 4.0

Bilder: Nissan GT-T vs. Porsche 911 GT3 RS 4.0 Bilder: Nissan GT-T vs. Porsche 911 GT3 RS 4.0 Bilder: Nissan GT-T vs. Porsche 911 GT3 RS 4.0
Um die Verwindungsteifigkeit des GT-R Nismo weiter zu verbessern, ist die Karosse nicht nur geschweißt sondern zudem mit Verbundklebstoff zusammengefügt. Äußerlich unterscheidet sich der GT-R Nismo duch die Carbon-Frontschürze und den Heckspoiler von der Serienversion. Gemeinsam mit der Verkleidung an der Unterseite des Motorraums, ebenfalls aus Carbon, erzeugt die Verspoilerung bei 300 km/h zusätzlich 100 Kilogramm Abtrieb. Der Luftwiderstandsbeiwert liegt bei schlüpfrigen Cw = 0,27. Der eigens für den Nismo entwickelte dunkelgraue Mattlack, der auf den ersten Serienfotos allerdings eher weiß wirkt, soll die "imposanten Muskeln" des stärksten GT-R hervorheben. Im Innenraum sorgen Recaro-Sportsitze mit Carbonschalen für optimalen Halt. Auf dem Lenkrad, der Mittelkonsole, den Sitzen und den Türtafeln unterstreichen rote Ziernähte den sportlichen Anspruch des GT-R Nismo.

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