Nissan IDx Freeflow: Sitzprobe

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Nissan IDx Freeflow: Sitzprobe

— 29.11.2013

Diese Jeans sitzt gut

IDx Freeflow zeigt einen zukünftigen Kompakt-Sportler von Nissan. Wir haben in der schönsten Studie der Tokyo Motor Show 2013 Platz genommen.

Vor der 43. Tokyo Motor Show (noch bis 1. Dezember 2013) sorgte eine Provokation von Nissan für Aufsehen. Vizepräsident Andy Palmer bezeichnete den Toyota GT86 als Auto für die Midlife-Crisis, designed für 50-Jährige. Wie sich Nissan hingegen einen Sportler für junge Menschen vorstellt, zeigt der IDx Freeflow in Tokio. Zielgruppe für den Kompakten ist die in den 90ern geborene "Digital Native"-Generation. Wir haben uns das Retro-Konzept genauer angeschaut.

Genauer hingeschaut: Sitzproben und Vergleiche

Die Sitze sind mit Jeansstoff im Used-Look bezogen, ein Raufaserteppich sorgt für muckelige Fuß-Atmosphäre.

Das 4,10 Meter lange, 1,70 Meter breite und 1,30 hohe Coupé ist kürzer und flacher als ein Golf. Sehr übersichtlich und durch seine Kanten an Front und Heck richtig knackig. Weil das Dach über der C-Säule zu schweben scheint, wirkt der Freeflow bereits im Stand agil und leicht. Formensprache und Proportionen sind älteren Nissan-Modellen wie der Silvia oder dem Skyline aus den 60ern sowie 70ern entnommen. Stilelemente wie die kreisrunden LED-Frontscheinwerfer in 3D-Optik schlagen die Brücke zu Gegenwart.

Als Antrieb für den Lifestyle-Kompakten kann sich Nissan 1,2- bis 1,5 Liter-Benziner vorstellen.

Innen ist der Viersitzer trotz knapper Außenmaße recht geräumig. Mit über 1,80 Metern Größe fühlt man sich auf den Vordersitzen wohl. Dazu tragen auch die bequemen Sitze mit Jeans-Bezug bei. Pfiffige Details wie Reißverschlüsse an den Seitenwangen oder Schlaufen als Türgriffe sind charmant, zugleich aber auch nur Konzept-Schminke. Zukunftsträchtiger ist die Halterung für ein iPad in der Mittelkonsole. Dort zeigt es neben Fahrzeugdaten auch E-Mails, Soziale Netzwerke und verschiedene Mediendienste an. Das Fahrzeug muss also nicht extra konfiguriert werden: Das eigene iPad in die Docking-Station stecken – und los geht's!

Die Stars der Tokyo Motor Show 2013

Mehr über die Hintergründe zum Nissan IDx Freeflow finden Sie in AUTO BILD 48/2013, jetzt im Handel!

Das kleine Dreispeichenlenkrad liegt gut in den Händen und schreit geradezu nach Fahrspaß. Den könnte Nissan in naher Zukunft mit einer Serienversion des IDx liefern. Sie soll unterhalb des 370Z angesiedelt sein und wird voraussichtlich mit einem 1,2- bis 1,5-Liter-Turbo befeuert. Eine stufenloses CVT-Getriebe würde den Hinterrad-Antrieb komplettieren. Als Gegner des Toyota GT86 dürfte der Preis bei 30.000 Euro liegen. Nissan will nur noch die Reaktionen auf die Studie abwarten und wird dann über eine Serie beraten.
Robin Hornig

Fazit

Sind die Reaktionen auf den IDx Freeflow sehr positiv, dürfte Nissan über eine Serienversion nachdenken. Meiner Meinung nach hat dieser nach Fahrspaß schreiende kompakte Sportler auf jeden Fall eine Zukunft verdient.

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