Nissan in Genf 2006

Nissan in Genf 2006

— 09.02.2006

Expeditionsmobil und Stadt-Ei

Mit den Studien Terranaut und Pivo bedient Nissan Abenteurer mit Forscherdrang und Stadtneurotiker ohne Sinn fr vorne und hinten.

Wer Indiana Jones mit Albert Einstein kreuzt, der bekommt einen Entdecker und Draufgnger mit berragendem Intellekt. Eine hnliche Vorgehensweise kann man auch Nissan unterstellen. Mit dem "Terranaut" prsentieren die Japaner auf dem 76. Internationalen Auto Salon in Genf (2. bis 12. Mrz 2006) ein Expeditionsmobil mit wissenschaftlicher Arbeitsstation an Bord. Von auen wirkt die Studie sehr martialisch, doch der Innenraum ist vollgestopft mit feinstem Analyse-Equipment und Kommunikationstechnik.

Um was fr Gert es dabei im Detail geht, will Nissan allerdings noch nicht verraten. Die Kabine bietet drei Insassen Platz und wird von einem halbrunden, hinter den Vordersitzen plazierten Labor dominiert. Unter einer Glaskuppel ist ein drehbarer Einzelsitz mit integrierter Computertastatur angeordnet. Ziel: Der Wissenschaftler soll zu allen rund um ihn positionierten Instrumenten besten Zugang haben. Den Einstieg ins Innere sollen die gegenseitig ffnen Tren an der linken Seite erleichtern. Aus dem gleichen Grund wurde backbord auch die B-Sule weggelassen.

Eine ganz andere Zielgruppe hat der elektrisch angetriebene Pivo (englisch fr Drehpunkt) im Sinn. Das Stadt-Ei wurde bereits auf der Tokyo Motor Show 2005 vorgestellt und feiert in Genf seine Europa-Premiere. Das Cockpit bietet Platz fr drei Insassen und lt sich um 360 Grad drehen der Rckwrtsgang wird damit berflssig. Mit einer Lnge von 2,70 Meter und nur 1,60 Meter Breite ist der Kleine auerdem wie gemacht fr Parkplatz-Luschen und Tiefgaragen-Angsthasen.

Autor: Jan Kriebel

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