Nissan in Japan

Nissan KIX Nissan KIX

Nissan in Japan

— 05.11.2008

Mini-SUV und Mega-Navi

Nissan definiert das Billigauto für den japanischen Markt neu: Ein Mini-SUV soll junge Kunden locken. Außerdem können Autobesitzer künftig ihre Route über Google Maps selbst programmieren.

In Japan erfreuen sich sogenannte Mini Passanger Cars großer Beliebtheit. Sie kosten wenig und sind von der Steuer befreit. Jetzt haben Nissan und Mitsubishi eine neue Marktlücke entdeckt: Das Mini-SUV. Unter dem Namen Nissan KIX rollt der geländetaugliche Allradler ab sofort zu den japanischen Händlern. Das Ergebnis sieht aus wie ein alter, geschrumpfter Mitsubishi Galloper, Mitsubishi liefert auch die technische Basis für den Billigheimer fürs Gelände. Kreativität bewiesen die Japaner auch bei der Namensfindung: KIX wurde abgeleitet aus dem amerikanischen Wort "Kicks" und dem mathematischen "X" für eine unbekannte Menge.

Echte Gelände-Qualitäten

Innen geht es schlicht zu, Hartplastik trifft auf wenige Schalter.

Optisch setzt Nissan auf klassische Offroader-Attribute. Steil abfallender Kühlergrill, kantenreiche Karosserie und das am Heck montierte Reserverad weisen ihn als echten Geländegänger aus. Angetrieben wird der KIX von einem Vierzylinder-Turbomotor mit Ladeluftkühler. Der Allradantrieb ist zuschaltbar. Sorgenfreie Ausflüge ins unwegsame Gelände garantieren die Bodenfreiheit von 19,5 Millimeter und die Böschungswinkel von 38 Grad vorn und 46 Grad am Heck. Innen ist der KIX bewusst einfach gehalten, schwarzes Hartplastik, drei Instrumente und wenige Schalter verbreiten ein schlichtes Ambiente für harte Kerle. Immerhin 300 Stück will Nissan im Monat verkaufen.

Routenplanung am PC

Ganz anders als der KIX ist eine neue Option für das Nissan-Navi "Carwings" etwas für Technikverliebte. Mobiles Internet im Auto ist in Japan keine Zukunftsvision. Bereits vorher konnten Carwings-Besitzer auf viele Webfunktionen zurückgreifen. Jetzt wird das Einsatzspektrum des Telematiksystems um den Online-Service Google Maps erweitert. Anwender können Zielorte, Reiseroute und Zwischenstopps mit wenigen Mausklicks vom heimischen Rechner aus in Google Maps suchen und vordefinieren, bevor sie die Informationen via Internet an den Carwings-Dienst senden. Die Zielsuche und -eingabe am Navigationsgerät entfällt. Auf der Straße lädt der Telematic-Agent die Informationen von Google Maps herunter und überträgt sie an das Navigationssystem.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.