Nissan mit fünf Werksautos bei der Dakar 2003

Nissan mit fünf Werksautos bei der Dakar 2003

Nissan mit fünf Werksautos bei der Dakar 2003

— 07.11.2002

Einsatzplan mit vierjähriger Laufzeit

Nissan startet im Januar 2003 erstmals bei der Rallye Dakar. Die Japaner gehen mit 280 PS starken Pick-ups ins Rennen.

Langfristiges Engagement bis 2006

Erstmals startet Nissan am 1. Januar 2003 mit einem Werksteam zur legendären Rallye "Dakar". Bei der härtesten Langstrecken-Prüfung der Welt kommen allradgetriebene Pick-Up-Fahrzeuge zum Einsatz, die von Top-Teams aus Europa, Südafrika, Japan und dem Mittleren Osten gesteuert werden. Die Teilnahme am Wüsten-Klassiker ist der Auftakt eines langfristigen Nissan-Engagements, das die weitere Teilnahme bis einschließlich 2006 vorsieht.

Unter der Leitung von Alec Poole (Motorsport-Chef Nissan Europe) gehen am Neujahrstag vom südfranzösischen Marseille aus fünf rund 280 PS starke Pick-Up in der Kategorie Superproduktionswagen (Gruppe 2) ins Rennen. Drei Einsatzfahrzeuge werden in Südafrika, die übrigen beiden in Frankreich vorbereitet. Während es sich beim Auto der Paarung de Villiers/Maimon um eine weiter entwickelte Version mit hinterer Einzelradaufhängung handelt, verfügen die übrigen vier Einsatzwagen über eine konventionelle Starrachs-Konstruktion.

Für den Nissan Pick-Up, dessen Serienversion in weltweit über 150 Länder verkauft wird, ist die Rallye "Dakar" kein unbekanntes Terrain mehr: Beim Debütrennen im vergangenen Jahr gewann eines der zwei privat eingesetzten Fahrzeuge 30 Prozent aller Sonderprüfungen und führte das Rennen vier Tage lang an, ehe es mit technischen Problemen zurückfiel.

Ari Vatanens Rückkehr ins Rallye-Lager

Die fünf Nissan-Teams lauten im Einzelnen: • Giniel de Villiers (30, Südafrika)/Pascal Maimon (42, Frankreich) • Kenjiro Shinozuka (54, Japan)/Thierry Delli-Zotti (38, Frankreich) • Ari Vatanen (50, Finnland)/N.N. • Thierry de Laverne (45, Frankreich)/Jacky Dubois (53, Frankreich) • Khalifa Sultan al Mutawei (Vereinigte Arabische Emirate)/N.N.

Als Chef-Ingenieur des Teams fungiert Ex-Rallyefahrer Glyn Hall, der den Pick-Up seit 1999 in Südafrika kontinuierlich zur höchsten Wettbewerbsreife brachte und auch Konstrukteur der 2003er-Ausgabe ist. Jean Bernard Vieu übernimmt die komplette Logistik des Nissan-Teams. Seinen Ruf als Organisationstalent hatte sich "J-B" in ähnlicher Funktion bei Citroën erworben – in jener Ära, als die Franzosen den Wüstenmarathon viermal für sich entschieden. Einsatzleiter für das ehrgeizige Projekt "Nissan Dakar" ist Alec Poole, Motorsportchef von Nissan Europa.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.