Nissan Murano 2.5 dCi: Fahrbericht
Ein Schiff lernt sparen

Der Nissan Murano ist bei uns ein Exot. Der Grund: Es gab bislang keinen Diesel. Als 2.5 dCi lernt er jetzt seine Trinksitten zu kontrollieren. Erster Fahrbericht.
- Stephan Bähnisch
SUV-Fahren in Deutschland bedeutet fast immer auch Diesel-Fahren. Wer keinen Selbstzünder in petto hat, kann keine großen Verkaufserfolge einfahren. Bestes Beispiel: Dier Nissan Murano. Seit 2003 gibt es das große Nippon-SUV bereits bei uns, leider bisher ohne Dieselmotor. Wer Murano fahren wollte, musste zum 3,5-Liter-Benziner greifen, der 256 muntere Pferde bereithält, aber auch durstig ist. Da flossen schon mal 14 Liter Sprit auf 100 Kilometern durch die Düsen. Jetzt kommt die Alternative. Als 2.5 dCi kann das Dickschiff auf 190 PS und 450 Newtonmeter Drehmoment zurückgreifen, die Kombination mit dem Sechsstufen-CVT-Getriebe, dass seine Schaltzeiten dank einer ASC-Funktion (Adaptive Shift Control) dem Fahrstil und dem Streckenprofil anpasst, machen den Murano zum sanften Gleiter.
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