Nissan entwirft Arbeitsplatz der Zukunft

Nissan nimmt sich das Büro vor

— 15.06.2015

Der Qashqai-Schreibtisch

Nissan-Ingenieure haben auf der Suche nach dem Arbeitsplatz der Zukunft einen Crossover-Schreibtisch entworfen – Transfer von Auto-Technik ins Büro.

Normalerweise kennt man Nissan nur als Autohersteller. Nun haben die Japaner jedoch einen Abstecher in für sie unbekanntes Neuland gewagt und ihre Ingenieure mit der Aufgabe betreut, das Thema Büroalltag unter die Lupe zu nehmen. Herausgekommen ist laut eigener Aussage der Arbeitsplatz der Zukunft: ein sogenannter Crossover-Schreibtisch aus dem Nissan European Technical Centre, bei dem die Japaner voll und ganz auf die Technologie aus dem Nissan Qashqai setzen. Diese habe man eigentlich nur für den Crossover entwickelt, dann jedoch erkannt, dass sich damit auch abseits des Autos etwas anfangen lässt. Nämlich die Steigerung der Produktivität am Arbeitsplatz, wie Nissan in einer Pressemitteilung bekannt gab.
Nissan Qashqai 1.6 DIG-T: Fahrbericht - So fährt der stärkste Qashqai

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Noch handele es sich zwar nur um einen Prototyp, doch vom Around View Monitor, über eine Bewegungserkennung, bis hin zum Müdigkeitswarner: An alle Features aus dem Qashqai haben die Technik-Freaks der Japaner auch bei ihrer Studie gedacht. Zur Veranschaulichung des futuristischen Konzepts für die Büros dieser Welt ist daraus sogar ein YouTube-Clip entstanden. Alle Details zur Funktionalität des Crossover-Schreibtisches finden Sie auch in unserer Bildergalerie oben.

Technologie kann den Alltag erleichtern

Keine Angst: Es darf auch weiterhin im Büro geschlafen werden. Vielleicht wird das Nickerchen sogar bequemer.

Wer nun Angst hat, dass zum Beispiel der Müdigkeitswarner, der eigentlich Konzentrationsmängeln und dem Produktivitätsverlust vorbeugen soll, ihn in Zukunft um seinen wohlverdienten Mittagsschlaf bei der Arbeit bringt, dem sei gesagt: So ganz für bare Münze nehmen darf man Nissans Büro-Studie nicht. "Der Qashqai Schreibtisch ist vielleicht nicht ganz ernst gemeint, aber er zeigt eindrucksvoll, wie die Technologien des Crossovers das alltägliche Leben von uns allen erleichtern können", sagt David Moss, Vizepräsident des Nissan European Technical Centre. Vor allem die bessere Vernetzung ermögliche es heutzutage, für die Technologie auch neue Einsatzmöglichkeiten außerhalb der Fahrzeuge zu finden. "Aktuell gibt es zwar keine Pläne, den Arbeitsplatz in Serie zu produzieren", gibt Moss Entwarnung, lässt sich allerdings auch ein Hintertürchen offen: "Aber man weiß ja nie!" Sollten die Japaner den Crossover-Schreibtisch als Arbeitsplatz der Zukunft eines Tages doch noch in die Realität umsetzen, sei allen Kritikern gesagt: Er kann auch Vorteile haben. Wie im Video zum Beispiel beim Flirt mit der hübschen Praktikantin, die den Kaffee vorbeibringt. PR-Gag oder interessante Zukunftsvision? Urteilen Sie am besten selbst:

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