Nissan Note

Nissan Note Nissan Note

Nissan Note

— 26.01.2005

Japanischer Schüttelreim

Zwei Buchstaben getauscht, schon ist er reif für die Serie: Aus der Studie Tone hat Nissan in Japan jetzt den Note gemacht.

Nissan hat in Japan das Serienmodell der Paris-Studie Tone vorgestellt. Ob sich die Käufer hierzulande auch über den klangvollen Namen Note freuen dürfen, ist unklar. Daß der Kompaktvan den Weg nach Europa finden wird, steht aber fest. Das Auto, das wohl langfristig den Almera ersetzen soll, feiert im Herbst 2005 auf der IAA in Frankfurt Deutschland-Premiere und steht ab Januar 2006 bei den Nissan-Händlern.

Der Note steht auf der gleichen Plattform wie der Renault Modus, hat bei 3,99 Metern Länge einen Radstand von 2,60 Metern. Im variablen Innenraum sitzen die Insassen auf leicht erhöhtem Gestühl, das dem Fahrer im Zusammenspiel mit der niedrigen Gürtellinie des Note eine verbesserte Rundumsicht ermöglicht. Der Gepäckraum mit doppeltem Ladeboden offeriert diverse Variationsmöglichkeiten und bietet 370 Liter Ladevolumen. Eine Vielzahl von Zurrösen und Haken erleichtert die Sicherung des Gepäcks. Das zweiteilige Glasdach, das im Tone noch für einen hellen Innenraum sorgte, hat es vorerst nicht in die Serienfertigung geschafft – es könnte aber durchaus als Sonderausstattung kommen.

In Japan stattet Nissan den Note mit einem 1,5-Liter-Vierventil-Benzinmotor aus, der seine Kraft über eine stufenlose CVT-Automatik an die Vorderräder bringt. Für Europa könnte der 1,4-Liter-Benziner mit 88 PS aus dem Micra der Einstiegsmotor werden. Der 1,6 Liter große 16-Ventiler mit 112 PS aus dem Renault-Regal dürte als Topmotor folgen. Auch beim Diesel könnten sich die Japaner bei den Franzosen bedienen: Als Selbstzünder wird wohl der 1.5 dCi mit 86 PS auf der Ausstattungsliste stehen. Das genaue Sortiment der Motorenpalette steht aber heute ebensowenig fest wie ein exakter Verkaufspreis. Da hatte Nissan bei Vorstellung der Studie mal mit "unter 13.000 Euro" spekuliert.

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