Nissan NV200 Taxi: Sitzprobe
— 13.04.2012Japan-Kutsche für New York
Die Tage des alten Ford Crown Victoria sind gezählt, das neue New York Cab steht in den Startlöchern. Wir haben bereits im Nissan NV200 Taxi Platz genommen.
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Schon der Einstieg ist vom Feinsten: Dank breiter Einstiegsleiste und Schiebetür gleitet der Fahrgast galant auf die Rückbank, während bei den alten Cabs ein unsanftes Plumpsen in die ausgelatschten, schrammeligen hinteren Sessel nicht vermeidbar ist. Hat man es sich im Fond des NV200 Taxi schön bequem gemacht, stehen einem folgende digitale Bordmittel zur Verfügung: ein riesiger, rund 20 Zoll großer Bildschirm, der den Gast mit Bewegtbild versorgt und zwei USB-Anschlüsse, über die Laptops oder sonstige Technikträger angeschlossen oder Mobillfunkgeräte aufgeladen werden können. Wer es lieber klassisch als digital mag, kann im neuen New York Taxi künftig auch bei einer Nachtfahrt seinen Lieblingsroman lesen – für genügend Bleuchtung sorgen im Dachhimmel installierte Leselampen.Tagsüber lässt ein riesiges Panoramaglasdach die Sonne rein. Da können die alten Ford mit ihren hinteren Sitzplätzen, die den Charme einer Gefängniszelle versprühen, leider nicht mithalten.
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Insgesamt drei Personen können auf der Rückbank Platz nehmen und im riesigen Kofferraum, in den eine Kleinfamilie mit Hund und Vogelkäfig passt, ordentlich Koffer verstauen. Und wenn der Hund nicht im Kofferraum mitfahren will, im Fond Platz nimmt und ein Häufchen macht? Auch kein Problem – der Boden in der Fahrgastzelle ist aus leicht abwaschbarem PVC. Auch mit der Abhängigkeit des Gastes vom Fahrer bezüglich der Raumtemperatur ist im neuen Taxi Schluss: Hinten gibt es in Zukunft eine sparate Klimaanlange. Ende 2013 sollen die ersten Japan-Taxis in New York lossurren – der angekündigte Einstiegspreis liegt bei 29.700 Euro. Technische Daten (Stand April 2012): • Länge 4,72 Meter • Breite 1,73 Meter • Höhe 1,85 Meter • Motor 2.0 Vierzylinder • Frontantrieb • Preis 29.700 Dollar • Markstart Ende 2013.
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Kommentare zum Artikel (16)
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part 3
Ford Taurus 4 Cyl.-Ecoboost, Buick LaCrosse e-Assist + einige behinderten Gerechte Vans wie es heute ist. Alle diese Autos die ich eben genannt habe sehen besser aus als der Nissan. Verbrachen gleichviel oder weniger und kosten unter 36000$ (25 000€) und sind vor allem eins - amerikanisch
part 2
Danke nein, diese Nissans sind nach einem Bericht in der NY-Times noch nicht mal behinderten gerecht, als dies herauskam wurde protestiert. ANtwort von den Verantwortlichen: Man könne ja einige nachrrüsten (also nicht alle) außerdem sei es für behinderte Menschen zu gefährlich sich ein Taxi heran zu winken. Also wozu dann so en' hässliches Teil, wenn es noch nicht mal richtig was bringt, dann doch lieber einen Chevy Malibu e-Assist, Ford Fusion Hybrid,
Part 1
Ich wäre ja dafür dass der Crown Vic bleibt geht leider nicht. Aber gut ich kann nicht verstehen wie die wohl bekannteste und symbolischste stadt amerikas von einem Japanischen Lieferwagen mit Fenstern representiert werden kann. Die TAxis hatten in NYC immer sehr großen Einfluss auf das Stadtbild und waren Stilprägend zuerst waren es die Checkers-Cabs, dann die Chevy Caprices, dann die Ford Crown Victoria's und jetzt Nissan?
Endlich mal ein Taxi, dass das kann, was man sich als Fahrgast wünscht: Bequem einsteigen, eigene Klima - und auch der Fahrer hat mehr "eigenen" Arbeitsplatz, und vermutlich auch besseren Komfort. Gas-Anlage (oder Diesel) rein, und das Ding funktioniert auch in Deutschland, wetten? Weil man als Droschkenunternehmer sagen kann: Bei uns fährste wie in New York. Doof nur: nur 3 Gästeplätze, Rollstuhlproblematik nicht gelöst, kein Hybrid.
So sehr ich amerikanische Autos (V8-Bollern hat schon was!) mag, der Nissan ist schon die richtige Richtung. Noch lieber hätte ich wohl einen Hybriden gesehen, der in der Stadt seine Stärken ausspielen kann. Warum nicht ein Prius oder noch besser: der Camry Hybrid?