Nissan-Premieren in Paris

Nissan Pathfinder Nissan Pathfinder

Nissan-Premieren in Paris

— 23.08.2004

Aller guten Dinge sind drei

Nissan zeigt auf dem Autosalon in Paris den neuen Pathfinder und die Europa-Premieren vom 350Z Roadster und Murano.

Alte Bekannte aus Amerika

Jenseits des großen Teichs sind Nissans wichtigste Premierenfahrzeuge längst zu haben. So sind der Pathfinder, der 350Z Roadster und der Murano nicht wirklich brandneu, aber immerhin stellen sie sich bei dem Autosalon in Paris zum ersten Mal ganz offiziell dem europäischen Publikum vor, bevor sie im Frühjahr 2005 zu den Händlern rollen.

Mit dem Pathfinder präsentiert Nissan nach eigenen Angaben ein SUV für "aktive Menschen, die ein vielseitiges Fahrzeug für Hobby, Freizeit und Familie benötigen". Dieser Ankündigung folgt der variable Innenraum. Dort stehen drei Sitzreihen zur Verfügung, von denen die zweite und dritte Reihe so umgeklappt werden kann, daß eine komplett ebene Ladefläche entsteht. Dank der hohen Flexibilität des Sitzkonzepts sind bis zu 64 verschiedene Konfigurationen möglich. Das separat zu öffnende Heckfenster ermöglicht zudem einen einfachen und bequemen Zugang zum großen Kofferraum.

Angetrieben wird der oberhalb des X-Trail angesiedelte Pathfinder von einem neuen 2,5-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel. Der Common-Rail-Direkteinspritzer wird laut Nissan mehr als 170 PS und deutlich über 300 Nm Drehmoment haben. Genaue Daten werden in Paris bekanntgegeben.

Europa-Premiere für den 350Z Roadster

Mit Einzelradaufhängung rundum soll der Pathfinder auf der Straße eine Pkw-ähnliche Fahrdynamik erreichen. Abseits befestigter Wege sorgt der elektronische 4x4-Antrieb – eine weiterentwickelte Version des im X-Trail verwendeten Systems – für gute Off-Road-Eigenschaften. Das System namens ALL MODE erlaubt dem Fahrer über einen Drehschalter am Instrumententräger zwischen vier verschiedenen Fahrprogrammen zu wählen.

Nissan wird – wie bereits im Primera – auch für den Pathfinder eine Rückfahrkamera anbieten. Ein intelligentes Zugangssystem erlaubt das Öffnen der Türen sowie das Starten des Motors ohne Verwendung eines Schlüssels. Zusätzlich offeriert Nissan im Pathfinder unter anderem Xenon-Scheinwerfer, ein DVD-gestütztes Navigationssystem mit TMC-Funktion und Spracheingabe, Ledersitze sowie Zweizonen-Klimaautomatik im Front- und Klimaanlage für den Heckbereich.

Offizielle Europa-Premiere feiert am Nissan-Stand auch der ebenfalls in Amerika bereits erhältiliche 350Z Roadster. Wie im Coupé wird auch im Roadster der 280 PS starke 3,5-Liter-V6 zum Einsatz kommen. Mit diesem Motor sprintet der sportliche Nissan, dem die Verwandlung zum Cabrio in 20 Sekunden gelingt, in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h, bei Tempo 250 greift die Elektronik ein.

Neues Gesicht für den Murano

Der Motor aus dem 350Z arbeitet in leicht modifizierter Form auch im Murano, der in Paris endlich sein europäisches Gesicht zeigen soll. In Amerika ist das Fahrzeug, an dem zur Anpassung an den europäischen Geschmack 1600 Änderungen vorgenommen wurden, bereits seit über einem Jahr im Handel.

Diesseits des großen Teichs wird es den Murano nur in einer einzigen Ausstattung geben, die deshalb sehr umfangreich ausfällt. Alle Fahrzeuge verfügen serienmäßig über ein DVD-gestütztes Navigationssystem inklusive TMC-Funktion, Rückfahrkamera, High-End-Bose-Soundsystem, Bi-Xenon-Scheinwerfer und Lederausstattung.

Während der Murano bereits zum Preis von 43.000 Euro bestellt werden kann, sollen die Preise für die europäischen Versionen des Pathfinder und des 350Z Roadster erst in Paris bekanntgegeben werden. Legt man die amerikanischen Preise zugrunde, fährt man im SUV nicht unter 40.000 Euro, der Einstieg ins offene Fahrvergnügen dürfte über 35.000 Euro kosten.

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