Nissan Qashqai Facelift (2017): Erlkönig

Nissan Qashqai Facelift (2017): Erlkönig

Nissan Qashqai Facelift (2017): Infos und Test

— 08.03.2017

Alle Infos zum Qashqai Facelift

Der Nissan Qashqai bekommt ein Facelift. Was es ab Marktstart gibt und was erst später kommt, zeigt die erste Sitzprobe!

Alle Infos zum Nissan Qashqai auf einen Blick:

Vorstellung: Ab Frühjahr 2018 soll das Qashqai-Facelift teilautonom fahren
Interieur: Feinere Materialien, sportlicheres Lenkrad
Ausstattung: Mehr Assistenten und neue Linie mit Nappaleder
Motoren: Bis zu 163 PS im Top-Modell
Gebrauchtwagen: Nissan Qashqai für 9000 Euro

Vorstellung: Das Qashqai-Facelift soll teilautonom fahren

Ehe zum Jahreswechsel 2018/2019 ein komplett neuer Qashqai zu den Händlern rollt, bekommt der Kassenschlager ein Facelift. Außendesign, Innenraum und Fahreigenschaften wurden beim Facelift überarbeitet, um mit der immer größer werdenden Konkurrenz mitzuhalten. Die reicht inzwischen vom Hyundai Tucson, dem Kia Sportage und dem Ford Kuga über den Seat Ateca bis zum VW Tiguan. Der V-förmige Kühlergrill an der Front des Qashqai grenzt nun an die Scheinwerfer, die Schürze und die Einfassungen der Nebelscheinwerfer wirken geschlossener und sind länglich statt oval gestaltet. Die neue Motorhaube ist flacher. Die Scheinwerfer des SUVs sind schmaler, das Bumerang-förmige Tagfahrlicht ist langgezogener. Die Rückleuchten haben einen 3D-Effekt. Unter der Front sind kleine Finnen angebracht, die die Aerodynamik verbessern sollen.

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Bis zum Frühjahr 2018 soll der Qashqai im Stau selbst lenken, bremsen und beschleunigen.

Unter dem Blech hat Nissan Radaufhängung, Dämpfung und Lenkung des Qashqai überarbeitet. Diese Maßnahen sollen das Handling verbessern und das Fahren gleichzeitig komfortabler machen. Außerdem sollen eine dickere Heckscheibe und eine verbesserte Dämmung weniger Fahrgeräusche in den Inneraum lassen als beim Vorgänger. Zusätzlich arbeitet Nissan am teilautonomen Fahren: Ab Frühjahr 2018 soll der Qashqai im Stau oder bei langsamer Fahrt selbst lenken, bremsen und beschleunigen. Das System wird daher noch nicht zum Marktstart im dritten Quartal 2017 erhältlich sein. Motorseitig bleibt es bei den vier bekannten Dieseln und Benzinern mit einer Leistung zwischen 110 PS und 163 PS. Für das Facelift erweitert Nissan die Lackpalette um die beiden Töne Caspian Blue und Chestnut Bronze. Im Innenraum setzt Nissan auf edlere Materialien, die neue Top-Ausstattung Tekna+ beinhaltet beispielsweise Nappaledersitze. Außerdem bekommt das Infotainment eine neue Bedienoberfläche. Der Preis ist noch unbekannt, AUTO BILD rechnet mit etwa 21.000 Euro für die Basisversion.

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Interieur: Feinere Materialien, sportlicheres Lenkrad

Beim Einsteigen fallen sofort die neuen Nappaleder-Sitze mit gesteppten Flächen ins Auge. Die gibt's serienmäßig in der neuen Top-Ausstattung Tekna+. Sieht nicht nur ansprechend aus, sondern fühlt sich auch gut an und ist obendrein praktisch dank Memory-Funktion für die Sitzeinstellung des Fahrers. Das unten abgeflachte Lenkrad ist bekannt aus dem aktuellen Micra. Für das Infotainment mit Navi hat Nissan eine neue Bedienoberfläche entwickelt. Allerdings fehlen Connectivity-Highlights wie Apple CarPlay, die bereits im Micra stecken. Der Qashqai soll aber nachziehen. Die neuen Lederbezüge verwöhnen auch im Fond, ansonsten bleibt alles wie gehabt. Das gilt auch für den Kofferraum mit dem praktischen doppelten Boden. Fazit von Robin Hornig: Bessere Materialien und höherer Komfort zeichnen das Facelift des Qashqai aus. Warum aber Apple Carplay und die teilautonome Funktion nicht zum Marktstart angeboten werden, bleibt mir schleierhaft.

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Ausstattung: Mehr Assistenten und neue Linie mit Nappaleder

Der Notbremsassistent erkennt nun auch Fußgänger. Außerdem gibt es einen neuen Querverkehrswarner.

Die wichtigste Neuerung im Nissan Qashqai Facelift ist ein Fahrassistenzpaket, mit dem Nissan bis 2020 vollautonom unterwegs sein will. Die erste Stufe ist der ProPilot 1.0, ein Autobahnassistent, der Spur und Abstand zum Vordermann hält und dabei im Stau eigenständig anhalten kann. Das System stammt aus dem japanischen Mittelklasse-Van Nissan Serena. Das teilautonome Fahren soll bis zum Frühjahr 2018 verfügbar sein. Vorerst werden die Assistenten aufgemöbelt. Der Notbremsassistent erkennt nun auch Fußgänger, und es gibt einen neuen Querverkehrswarner. Außerdem bietet Nissan für das Qashqai-Facelift Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitswarner, Einpark-Assistent, 360-Grad-Ansicht, Totwinkel- und Spurhalte-Assistent an. Ab der Ausstattung Tekna ist außerdem adaptives Licht Serie, vorher ist ein Aufpreis fällig. Bei den Rädern stehen Größen zwischen 17 und 19 Zoll zur Auswahl.

Motoren: Bis zu 163 PS im Top-Modell

Angetrieben wird das Nissan Qashqai Facelift wie bisher von jeweils zwei Diesel- und Benzinmotoren. Der 1,5-Liter-Diesel leistet 110 PS, der etwas größere Motor mit 1,6 Litern Hubraum hat 130 PS. Der kleinere 1,2-Liter-Benziner schafft 115 PS, der 1,6-Liter-Verbrenner ist mit 163 PS das Topmodell.

Nissan Qashqai Facelift (2017): Vorstellung

Gebrauchtwagen: Nissan Qashqai für 9000 Euro

Seit 2014 ist die zweite Generation "J11" des Nissan Qashqai auf dem Markt.

Der Vorgänger der aktuellen Modellgeneration trägt die Typbezeichnung J10 und wurde von 2007 bis 2013 gebaut. Das SUV leistet zwischen 130 und 150 PS und wurde in der Regel mit Vorderradantrieb ausgeliefert, das kam 2000 Euro günstiger. 2010 gab es ein Facelift, zu erkennen an den schmaleren Scheinwerfern. Bei den Motoren überzeugen vor allem die Diesel: der 2011 eingeführte 1.6 dCi mit 130 PS und der von Beginn an lieferbare 20 dCi mit 150 PS. Der Basis-Benziner wirkt dagegen auf Langstrecken sehr schlapp, der Zweiliter-Verbrenner mit 141 PS bietet zwar mehr Schub, verbraucht allerdings rund zehn Liter. Seit 2014 ist außerdem die zweite Generation J11 auf dem Markt. Hier ist der 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS der sparsamste. Viele Probleme machen dem Qashqai Achsaufhängung sowie Federn, Dämpfer und vereinzelt Antriebswellen. Ein Problem vieler SUVs ist das hohe Leergewicht, das gilt auch für den 1,5 Tonnen schweren Qashqai. Die Handbremse und die Bremsscheiben verschleißen darum schneller als bei anderen Fahrzeugklassen. Typisch für den Qashqai sind Ölverlust an Motor und Getriebe – auch bei neueren Modellen. Für einen Qashqai der ersten Generation mit moderatem Kilometerstand sind rund 9000 Euro fällig, das Facelift kostet als guter Gebrauchter etwa 12.000 Euro. Die zweite Generation gibt es gut ausgestattet und mit höchstens 20.000 Kilometern Laufleistung für 15.000 Euro.

Überblick: Gebrauchten Nissan Qashqai kaufen

Kaufberatung Nissan Qashqai

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Autoren: Katharina Berndt,

Stichworte:

SUV

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