Nissan Round Box

Nissan Round Box Nissan Round Box

Nissan Round Box

— 11.10.2007

Living in a box

Wie in einer Sportsbar soll es in der Nissan-Studie Round Box zugehen. Der extrem designte Roadster kommt mit jeder Menge Infotainment-Systemen und einem sparsamen Benzin-Direkteinspritzer.

Willkommen im "stressfreien Raum". So definieren die Nissan-Designer ihre Cabrio-Studie Round Box, die vier Frischluftbegeisterten die Atmosphäre einer Sportsbar vermitteln soll. Das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und soll außerdem an die Fahrt in einer Achterbahn erinnern. Auf der Tokyo Motor Show 2007 zielt der Roadster punktgenau auf die junge Zielgruppe. Spaß während der Fahrt ist angesagt. Dazu trägt auch das interaktive "Play Catch"-System bei. Es erlaubt Fahrer und Passagieren auf der Rückbank das bordeigene Infotainmentsystem gemeinsam zu nutzen. Dazu wurde in der Mitte ein Touchscreen-Monitor verbaut, der mit einem Zusatz-Display im Instrumententräger gekoppelt ist. Die Mitfahrer können Informationen unter anderem aus dem Navi an den Fahrer weitergeben. Natürlich gibt es für die "Generation Computer" auch ein Unterhaltungsprogramm. Um zu sehen, was die Fahrbahn so treibt, wurden auf beiden Seiten "Fahrbahnfenster" eingesetzt, die den Blick nach unten freigeben. Bullauge ahoi! Die Fond-Passagiere logieren auf einer Art Bank, deren oberer Teil mit ausgeformten Polstern versehen wurde. Das soll die Kommunikation und die Nähe zum Nachbarn fördern. Auch vorn gehen beide Sitze ineinander über, sind jedoch durch echte Lehnen klarer voneinander getrennt als die "Hinterbänkler".

Kurven wie die Klum

Die Überhänge sind extrem kurz, die Front wurde senkrecht abgeschnitten.

Auch optisch trägt der Round Box richtig dick auf. Die Überhänge sind extrem kurz, die Front wurde senkrecht abgeschnitten. Querlamellen mit Nebelleuchten sorgen in Kombination mit den in der steil ansteigenden Motorhaube montierten Scheinwerfern für einen grimmigen Blick. Die Radhäuser wurden wie bei einem Supersportler weit ausgestellt und haben Kurven wie Heide Klum. Hinten laufen die Leuchten in einem Band um die Heckscheibe, die fetten Auspuffrohre wurden in den Stoßfänger integriert und farblich abgesetzt. Der ständige Wechsel zwischen runden Formen und Kanten ist ebenso widersprüchlich wie der Name Round Box, bringt aber viel Schwung in die Studie. Sogar das Lenkrad hat Ecken. Damit sich die kommunikativen Passagiere ordentlich Luft um die Nase wehen lassen können, hat Nissan ein dreiteiliges Dach montiert, das auf Wunsch im Kofferraum verschwindet. Um sicher zu stellen, dass es nicht nur luftig, sondern auch sauber zugeht, erfolgt der Antrieb über einen Benzindirekteinspitzer, dessen noch nicht näher definierte Kraft über ein stufenloses CVT-Getriebe übertragen wird. Für die Sicherheit sorgen unter anderem eine Rundumkamera und ein Abstandskontrollsystem.


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