Nissan Esflow auf dem Autosalon Genf 2011

Nissan Studie Esflow (Genf 2011) Nissan Studie Esflow (Genf 2011)

Nissan Studie Esflow auf dem Autosalon Genf 2011

— 10.02.2011

Sportler fürs grüne Gewissen

Die Nissan Studie Esflow will Sport und Sauberkeit verbinden. Premiere ist in Genf 2011. Der sportliche Zweisitzer kommt mit dem Elektroantrieb aus dem Serienstromer Nissan Leaf.

Der rein elektrische Betrieb im Auto wird oft mit schlappen Fahrleistungen und geringer Reichweite erkauft. Der Nissan Esflow soll das ändern. Die Studie eines zweisitzigen Sportwagens, die Anfang März auf dem Genfer Salon 2011 steht, sprintet laut Nissan in weniger als fünf Sekunden auf 100 km/h und soll mit seinen Lithium-Ionen-Batterien 240 Kilometer weit kommen. Die Batterien treiben über zwei Elektromotoren die Hinterräder an. Die E-Aggregate steuern unabhängig voneinander das rechte und das linke Antriebsrad, was einerseits eine hohe Richtungsstabilität ermöglichen soll und andererseits die effiziente Energie-Rückgewinnung fördert.

Auf einen Blick: Die Stars auf dem Autosalon Genf 2011

Pfeilförmige Rückleuchten zitieren das Design der Frontscheinwerfer.

Doch der Esflow ist nicht nur was fürs grüne Gewissen, er soll auch Emotionen wecken. Dazu hat ihm Nissan eine erfreulich freche Karosserie geschneidert. Die lange Haube, die seitlich herumgezogene, flach stehende Windschutzscheibe, die kompakte Kabine mit Sitzplätzen nah am Schwerpunkt des Autos und die mit Niederquerschnittsreifen satt gefüllten Radhäuser erfüllen die klassischen Attribute des Sportlers. Ein kuppelartig wirkendes Dach und eine um die schmalen A-Säulen herumgezogene Windschutzscheibe erlauben eine sehr gute Rundumsicht. Das ist möglich, weil Nissan Überollbügel hinter den Sitzen verbaut hat, die eine massige A-Säule bei einem Crash überflüssig machen.

Überblick: Alle News und Tests zu Nissan

Nach dem Vorbild aktueller Zero-Emission-Fahrzeuge von Nissan sind auch beim Esflow die Scheinwerfer und das Nissan-Logo blau getönt. Die Sechsspeichen-Räder zieren blau gefärbte Kohlefaser-Einsätze – das gleiche Material taucht auch an den Seitenschwellern, am Dachheckspoiler und am Heckstoßfänger auf. Anstelle konventioneller Spiegel sorgen bei der Studie kleine Kameras in den A-Säulen für die Sicht nach hinten. Innen sind die Sitze fest an der Rückwand montiert. Lenkrad und Pedalerie wandern über Fly-by-wire-Systeme elektrisch in die optimale Position für den Fahrer. Gut, goldene Sitzbezüge sind Geschmackssache, ansonsten dominieren Blau und Silber. Vier LCD-Displays sorgen für den Informationsfluss. Steigt der Fahrer ein, verbindet sich das Auto automatisch mit dessen PDA oder Smartphone und tauscht aktuelle Daten aus.

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.