Nissan-Studie "Urge"

Nissan-Studie "Urge" Nissan-Studie "Urge"

Nissan-Studie "Urge"

— 05.01.2006

Smarter Roadster

Sieht aus wie die martialische Interpretation des Smart roadster, ist aber ein Nissan mit Renault-Genen: die windige Studie "Urge".

Unverkennbar: Im Nissan Urge lebt der Smart roadster wieder auf. Nachdem die Produktion des Smart-Flitzers 2005 ausgelaufen ist, bringen die Japaner eine Art Nachfolger in Stellung. Die Studie wird vom 8. bis zum 22. Januar 2006 auf der Auto-Show in Detroit gezeigt und soll – wenn sie jemals in Serie geht – in der 16.000-Euro-Liga fahren.

Die Design-Väter des Zweisitzers sind eingefleischte Motorrad-Fans – zu erkennen an den äußerst knappen Überhängen und freistehenden Rückleuchten. Der Radstand entspricht mit 2,65 Metern exakt dem des Nissan 350Z, die Gesamtlänge von 3,98 m unterbietet den großen Coupé-Bruder allerdings um ganze 33 Zentimeter. Zum Motorrad-Image paßt auch der kleinvolumige, hochdrehende Motor – nähere Angaben macht Nissan dazu allerdings noch nicht.

Der minimalistische Zweisitzer wird mit einem Rolldach aus Stoff vollends zum Roadster und dank einer Art Notsitz in der zweiten Reihe bei Bedarf sogar zum Dreisitzer. Im Normalfall ist das Zusatzmöbel aber unsichtbar unter einer Abdeckung verstaut. Den Einstieg ins Cockpit geben Flügeltüren frei, die eng geschnittenen Schalensitze sind mit Leder gepolstert. Der Pilot steuert mit einem Formel-1-ähnlichen Lenkrad und wird über seitliche Displays sowie einen zentralen Monitor mit Infos versorgt.

Vor der Entwicklung des "Urge" haben die Nissan-Designer rund 2000 Jugendliche nach ihrem idealen Auto befragt. Ohne Zweifel ist das der Grund für den Einsatz eines besonderen technischen Leckerbissens, der allerdings nur bei abgestelltem Motor benutzt werden darf: Auf Knopfdruck fährt aus der Konsole des Rückspiegels ein Monitor aus, der mit einer im Heck integrierten Xbox-Spielekonsole verbunden ist. Gesteuert wird mit dem echten Lenkrad und der Pedalerie des Urge. Mit dem installierten Rennspiel "Project Gotham Racing 3" darf die Fahrt auf dem Parkplatz also weitergehen – im Spritsparmodus sozusagen.

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