Nissan Townpod auf dem Autosalon Paris

Studie Nissan Townpod Studie Nissan Townpod

Nissan Townpod auf dem Autosalon Paris

— 11.10.2010

E-Stadtflitzer der Zukunft

Ist das das Auto für die Generation iPod? Zumindest Name und Form der Nissan-Studie Townpod erinnern an den bekannten MP3-Player. Dazu kommen vier Räder, der E-Motor aus dem Nissan Leaf und viel Hightech im Cockpit.

Nach dem iPod kommt jetzt der Townpod – das Auto der Zukunft für junge, hippe Großstädter, für technikbegeisterte Unternehmer und Kreative. Auf dessen Motorhaube klebt allerdings nicht das Logo der bekannten Trendsetter-Firma mit dem angeknabberten Apfel, sondern das Nissan-Emblem. Die Elektro-Studie Townpod steht auf dem Autosalon Paris 2010 und ist eine Mischung aus Pkw und Kleinlaster für die City. Die Karosserie des hochbeinigen Gefährts stammt in ihren Grundzügen vom Nissan Cube, allerdings wurde dessen Kastenform stark abgerundet. Scharfe Ecken und Kanten sucht man beim Townpod vergebens – der iPod hat's vorgemacht. Technisch bedient sich der Townpod beim bereits serienfertigen Nissan Leaf, dessen Elektroantrieb 80 kW leistet und mit einer Akkuladung rund 160 Kilometer durchhält.

Mehr aus Paris: Hier geht es zum großen Autosalon-Special 2010

Die Zukunft ist grün: Der Townpod empfängt seine Passagiere mit viel Farbe und sachlich-kühlem Design.

Sehr praktisch ist das Türkonzept des Townpod: Vier gegenläufig öffnende Seitentüren ohne störende B-Säulen garantieren bequemes Ein- und Aussteigen und einfaches Beladen. Im Innenraum des Townpod umgibt die Passagiere sachlich-kühles Flair. Das schnörkellose Armaturenbrett hat genau zwei Schalter: einen für die Bedienung der Scheibenwischer und einen für die Beleuchtung. Die Steuerung von Klimaanlage, Navi und Entertainment-System erfolgt über zwei zentral angebrachte Touchscreen-Bildschirme. Außerdem vernetzt sich der Townpod via Bluetooth mit dem Smartphone seines Besitzers, checkt dessen Terminkalender und nimmt im Navi automatisch die gewünschte Routenplanung vor. Der Townpod ist vorerst nur eine Vison und als reine Studie konzipiert, in die Serie wird er es wohl kaum schaffen.

Autor: Jan Kretzmann

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