Nissan X-Trail 2.2 dCi Sport

Nissan X-Trail 2.2 dCi Sport Nissan X-Trail 2.2 dCi Sport

Nissan X-Trail 2.2 dCi Sport

— 13.01.2004

SUV ohne Reue

Nur leicht geliftet, aber deutlich erstarkt fährt der X-Trail ins neue Jahr. Eine rundum gelungene Frischzellenkur.

Der Innenraum hat deutlich gewonnen

Nissan geht anscheinend auf Rekordjagd. Nach dem Titel "profitabelster Autobauer der Welt" wollen die Japaner jetzt offensichtlich auch den Preis für das schnellste Facelift einsacken. Anders lässt sich die nach wenig mehr als zwei Jahren gestartete Frischzellenkur für den X-Trail kaum erklären. Zumal der Japan-SUV gerade erst am Durchstarten war. Von Januar bis Oktober dieses Jahres legte er gegenüber 2002 um fast 85 Prozent zu (8884 zu 4809). Rein äußerlich lässt sich die jüngste Überarbeitung nur erahnen – was "Alt-X-Trailer" freuen dürfte. Wichtigste Änderung: Weniger ausladende Stoßfänger verkürzen den X-Trail auf 4,46 (vorher 4,51) Meter.

Deutlicher wird die Auffrischung im Innenraum. Die Instrumente bleiben zwar in der Mitte, die Funktionalität gewinnt dennoch: Die serienmäßige Klimaautomatik wird jetzt über drei Drehregler gesteuert. Außerdem wanderten die kühl- und heizbaren Getränkeboxen an die Außenseiten des Instrumententrägers, schaffen so Platz für die DVD-Navigation mit Sieben-Zoll-Monitor (2200 Euro extra).

Das größte Plus verbucht der X-Trail jedoch durch die absolut überzeugende Motor-Kur. Variable Turbinengeometrie, größerer Ladeluftkühler und höherer Einspritzdruck lauten die Zutaten für jetzt 136 statt 114 PS. So gedopt, schiebt der 2,2-Liter-Common-Rail-Diesel nach kurzer Anfahrschwäche vehement an und begeistert mit kraftvollem Durchzug. Dass er dabei auch noch kultiviert und knauserig zu Werke geht (8,2 l/100 km), dürfte den Diesel-Anteil weiter steigern – schon jetzt werden drei von vier X-Trail als Selbstzünder geordert.

Technische Daten und Bewertung

In leichtem Gelände können bis zu 43 Prozent der Kraft an die Hinterräder umgeleitet werden. Kommt es noch dicker, lässt sich die Kupplung im Verteilergetriebe sperren (starrer Durchtrieb). Für die meisten Freizeit-Offroader dürfte das locker reichen, harter Geländeeinsatz sollte dem Japan-SUV allerdings erspart bleiben. Ohnehin fühlt sich der komfortable X-Trail auf der Straße am wohlsten. Die Lenkung arbeitet ausreichend direkt, die Sechsgangschaltung herrlich exakt. Das Platzangebot überzeugt ebenso wie die umfangreiche Sport-Ausstattung. Und der Preis von 28.720 Euro liegt trotz 19 Prozent mehr Leistung gerade mal 0,7 Prozent über dem des Vorgängers. Auch das rekordverdächtig.

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