Normalbenzin vor dem Aus

— 31.01.2008

Aral nimmt Abschied

Die Tage des Normalbenzins scheinen gezählt. Aral-Vorstandschef Stefan Brok möchte den Kraftstoff vom Markt nehmen. Die Kunden tanken seit der Preisangleichung überwiegend Super.



Nach dem deutlichen Absatzeinbruch für Normalbenzin rückt das Aus für die Treibstoffsorte näher. "Wenn die Entwicklung so weiter geht, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir Normal aus dem Markt nehmen", sagt der Vorstandschef der Aral AG, Stefan Brok. Aral hatte Ende November 2007 die Preise für Normal- und Superbenzin angeglichen und sich damit im Markt durchgesetzt. Seitdem sei "der Anteil des Normalbenzins am verkauften Ottokraftstoff bei Aral von 25 auf 13,6 Prozent geschrumpft". An manchen Stationen liege er nur noch bei vier oder fünf Prozent, erklärt Brok. Bis zum Jahresende werde er "sicher unter zehn Prozent sinken". Auf einen Zeitpunkt für eine mögliche Umstellung wollte sich der Aral-Chef aber ausdrücklich nicht festlegen.

Ähnlich äußerte sich auch Shell-Sprecherin Cornelia Wolber. Auch in ihrem Unternehmen sei der Trend zum Superbenzin feststellbar, aber Normalbenzin an allen Stationen nach wie vor erhältlich. Der Zentralverband des Deutschen Tankstellengewerbes (ZTG) geht davon aus, dass es bis zum Ende des Jahres kein Normalbenzin mehr an Tankstellen gibt.

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