Notrufsäule an Landstraße

Notrufsäulen an Bundesstraßen

— 30.06.2011

Handy statt Notrufsäulen

Hohe Kosten, zu geringe Nutzung: Die Notrufsäulen an Land- und Bundesstraßen gehören bald in fast ganz Deutschland der Vergangenheit an. Nicht betroffen sind Autobahnen.

(dpa) Die Björn Steiger Stiftung baut ihre Notrufsäulen bundesweit nach und nach ab. Von den ursprünglich 7000 Säulen stehen noch 2095, davon gut 1800 in Baden-Württemberg, sagte eine Sprecherin der Stiftung am Mittwoch in Stuttgart. Die hohen Kosten für das Notrufsystem über die Säulen an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen seien in Zeiten von Handys nicht mehr zu rechtfertigen, begründete sie die Entscheidung. Nicht betroffen sind die Säulen an Autobahnen. Sie werden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) betrieben. Hintergrund seien auch die finanziellen Probleme der Stiftung in der Vergangenheit, erläuterte die Sprecherin weiter.

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In Baden-Württemberg werde derzeit mit dem Land über Zuschüsse verhandelt. In einigen Bundesländern – etwa Hessen und Rheinland-Pfalz – betreibe die Stiftung schon seit längerem keine Notrufsäulen mehr. Die Björn Steiger Stiftung wurde 1969 in Winnenden (Baden-Württemberg) gegründet. Ute und Siegfried Steigers Sohn starb nach einem Verkehrsunfall, der Krankenwagen war erst nach einer Stunde gekommen.

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