Bernie Ecclestone

Nürburgring: Ecclestone will helfen

— 27.07.2012

Rettet Bernie den Ring?

Formel 1-Boss Bernie Ecclestone will den insolventen Nürburgring-Betreibern entgegenkommen. Der Brite bot an, 2013 selbst als Veranstalter aufzutreten und auf das Antrittsgeld von 20 Millionen Euro zu verzichten.

Obwohl die Nürburgring GmbH Insolvenz beantragen muss, könnte die Formel 1 auch 2013 in der Eifel fahren. Formel 1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat sowohl dem Land Rhein­land-Pfalz, Haupteigentümer des Nür­burgrings, als auch den Pächtern Jörg Richter und Kai Lindner Entgegenkom­men signalisiert. Offenbar ist der Brite bereit, auf das Antrittsgeld in Höhe von 20 Millionen Euro zu verzichten und selbst als Veranstalter aufzutreten. Im Gegenzug würde Ecclestone allerdings auch alle Einnahmen selbst kassieren. "Ich bin bereit, dem Nürburgring zu hel­fen", sagt der Brite zu AUTO BILD MOTORSPORT. "Ich muss nur endlich mal genau wissen, wer dafür zuständig ist."

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Die landeseigene insol­vente Nürburgring GmbH hat die Pacht­verträge mit der Nürburgring Automotive GmbH gekündigt. Deren Eigentümer Lind­ner und Richter weigern sich allerdings, die Anlagen zurückzugeben. "Jeder wünscht sich, dass es am Nürburgring weitergeht", sagt Mercedes-Motorsport­chef Norbert Haug. "Es ist eine Traditionsstrecke wie Monza, irgendwie muss was passieren", hofft Sebastian Vettel.

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