Le Mans 2014: Michelin setzt Erfolgsgeschichte fort

Nürburgring Nordschleife

Renault Mégane erzielt neuen Rekord

Der neue Renault Mégane R.S. 275 Trophy-R schafft mit den Michelin Reifen Pilot Sport Cup 2 einen neuen Nordschleifen-Rekord.
Neuer Rekord in der Frontantriebs-Kategorie auf dem Nürburgring, dem internationalen Urmeter für die Leistungsfähigkeit führender Sportwagen: Der neue, ab Werk mit MICHELIN Pilot Sport Cup 2 Reifen ausgestattete Renault Mégane R.S. 275 Trophy-R erzielte eine Rundenzeit von 7:54.36.

Fahrkomfort, auch für Extremsportler

Video: ANZEIGE

Renault Mégane erzielt neuen Rekord

"Der MICHELIN Pilot Sport Cup 2 überzeugt mit seinem hohen Grip und herausragender Leistung bei Hochgeschwindigkeit. Gleichzeitig bietet er ein auch bei Extremsportlern durchaus geschätztes Maß an Fahrkomfort", so Renault-Sport-Fahrer Laurent Hurgon. "Der heutige Rekord ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit der Teams von Michelin und Renault Sport, die sich durch ein hohes Maß an gegenseitigem Verständnis auszeichnet", so Hurgon weiter. Die spezielle Abstimmung im Auftrag von Renault Sport verbesserte die Präzision, Stabilität und Grip des sportlichen Topmodells nochmals deutlich. Besonderes Augenmerk galt auch der Hitzebeständigkeit des Reifens. So kann er Runde für Runde mit konstant hoher Leistung absolvieren, auch wenn der Profilabrieb einsetzt. Insgesamt legte der Reanult Mégane R.S. 275 Trophy-R 1.500 Kilometer bei Feinabstimmungsfahrten auf der Michelin Teststrecke im französischen Ladoux zurück. "Die Tests auf der legendären Nordschleife mit ihrem sehr anspruchsvollen Streckenprofil haben es uns ermöglicht, die Reifen optimal an die speziellen Bedingungen im Mégane R.S. 275 Trophy-R mit Frontantrieb und hoher Last auf der Vorderachse anzupassen", so Pierre Chaput, Entwickler des MICHELIN Pilot Sport Cup 2 für den Renault Mégane R.S. 275 Trophy-R. Die enge Zusammenarbeit zwischen Michelin und Renault Sport, mit dem ehrgeizigen Ziel den Rekord zu knacken, zeigte sich auch im Reifenverbrauch: 470 Prototyp-Reifen wurden im Rahmen der Homologation gefertigt und rund 500 Vorserien-Reifen für die ersten Rekord-Versuche eingesetzt.

Ultra-High-Performance

235/35 R 19 ist die Reifengröße des MICHELIN Pilot Sport Cup 2, mit dem Renault den Rekord holte.

Neben dem Reanult Mégane R.S. 275 Trophy-R zählen der Porsche 918 Spyder, Porsche 991 GT3 und GT3 RS, Ferrari 458 Speciale und SLS AMG Black Series zu den mit dem MICHELIN Pilot Sport Cup 2 ausgestatteten Hochleistungs-Sportwagen. Für weitere Fahrzeuge ist die Freigabe bereits im Gang. Der neue MICHELIN Pilot Sport Cup 2 ist die jüngste Generation von straßenzugelassenen Rennreifen für Ultra-High-Performance-Fahrzeuge. Seine herausragende Leistung ist ein Ergebnis der intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit, für die Michelin pro Jahr mehr als 600 Millionen Euro aufwendet. Es ist auch das Ergebnis der MICHELIN Total Performance-Strategie, die darauf abzielt, kontinuierliche und gleichzeitige Verbesserungen bei jedem Leistungsaspekt eines Reifens zu erzielen.

Fünf innovative Technologien des MICHELIN Pilot Sport Cup 2

Dual-Compound-Laufflächenmischung

Die Laufflächenmischung des MICHELIN Pilot Sport Cup 2, die auf derselben Fertigungsstraße hergestellt wird wie die für Michelin Rennreifen, basiert auf der sogenannten Dual-Compound-Technologie: Hier kommen verschiedene Gummimischungen auf der Innen- und Außenseite der Lauffläche zum Einsatz. Die Mischung auf der Außenseite wird aus einem Elastomer mit hohem Molekulargewicht gefertigt. Es ist so ausgelegt, dass der Reifen maximale Fahrbahnhaftung in Kurven aufbauen kann. Die Innenseite der Lauffläche weist hingegen eine Gummisorte auf, die aus einem steiferen Elastomer gefertigt ist und damit für ein präzises Einlenk-verhalten sorgt.

Hochfester Aramidfasergürtel

Der Reifengürtel besteht aus leichten und sehr robusten Aramidfasern. Größter Vorteil der Hightech-Fasern ist ihre extrem hohe Zugfestigkeit. Und: Bei gleichem Gewicht ist Aramid fünfmal widerstandsfähiger als Stahl. Der Reifengürtel ist unmittelbar unter dem Reifenprofil an der Lauffläche positioniert und wird mit variabler Spannung zwischen den Rändern und der Reifenmitte befestigt. Die einzelnen Lagen werden dann so fest angezogen, dass sie die gesamte Reifenstruktur in eine sehr verwindungssteife Einheit verwandeln. Infolgedessen bleiben die Form des Reifens und damit auch die Reifenaufstandsfläche weitgehend konstant, auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten. Das Ergebnis: ein konstant hoher Grip.

Variable Aufstandsfläche (Variable Contact Patch 3.0®)

Diese Innovation ist eine Weiterentwicklung der Variable Contact Patch 2.0 Technologie, die beim MICHELIN Pilot Super Sport erstmals eingeführt wurde. Sie verteilt den Druck an der Aufstandsfläche des Reifens besonders gleichmäßig, damit unter allen Fahrbedingungen so viel Lauffläche wie möglich Fahrbahnkontakt hat – was selbst in scharfen Kurven für mehr Grip sorgt.

Neu entwickelter Wulstbereich

Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem MICHELIN Pilot Sport Cup+, ist der Wulstbereich bis zu zehn Prozent breiter. Er wird durch eine hochfeste Gummimischung verstärkt, die den Seitenhalt des Reifens erhöht und damit ein noch dynamischeres Fahrverhalten und sehr präzises Einlenken ermöglicht.

Reifenflanken im Samt-Look

Neben den technischen Eigenschaften kommt auch die hochwertige Optik beim neuen MICHELIN Pilot Sport Cup 2 nicht zu kurz. Für den unverwechselbaren Hightech-Look und ein völlig neues Reifen-erscheinungsbild sorgt die sogenannte MICHELIN Velvet Technology®. Sie ermöglicht es, in bestimmten Bereichen der Reifenflanken den Kontrast so zu variieren, dass dort Licht absorbiert wird. Damit lassen sich Schatten erzeugen, die dem neuen High-End-Reifen seinen unverwechselbaren Samt-Look verleihen.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Gebrauchtwagen