Präsidenten-Limousine "The Beast"

Obamas Cadillac DTS "The Beast"

— 25.04.2016

Obama mit Biest auf Deutschland-Besuch

US-Präsident Obama zu Besuch in Deutschland, da ist "The Beast" nicht weit. Bald jedoch wird der gepanzerte und massiv umgebaute Cadillac DTS ersetzt.

US-Präsident Barack Obama eröffnet am zweiten Tag seines Deutschland-Besuchs (25. April 2016) die Hannover Messe: Da darf seine berühmte Staatskarosse "The Beast" nicht fehlen. Vielleicht ist es die letzte Deutschland-Visite des umgebauten Cadillac DTS – laut Secret Service das "sicherste Auto der Welt". Denn Obamas Monster-Limousine, von der es rund ein Dutzend Exemplare gibt, soll bis 2017 einen Nachfolger finden. Das hatte Obama Anfang 2016 vor GM-Mitarbeitern während der Detroit Auto Show bestätigt. Wie die neue Presidential Limousine aussehen wird, ist noch ebenso offen wie die Frage, wer darin nach Ende der zweiten Amtszeit von Obama sitzen wird.

"White House Down": Das Making of der "Beast"-Repliken

"White House Down" Film von Emmerich The Beast Replika

Gewicht eines Kleinlasters

Vom Beast gibt es nicht nur ein Exemplar, sondern rund ein Dutzend. Im Hintergrund: die Präsidenten-Maschine Air Force One.

Das aktuelle Beast hat außer seiner Basis mit dem Cadillac DTS nicht viel gemein. Einzelheiten halten die Behörden aus Sicherheitsgründen geheim, die Kosten sollen sich aber pro Stück auf mehr als eine Million Dollar (ca. 880.000 Euro) belaufen. Der Caddy sieht aus wie eine Limo, hat aber mit geschätzten fünf bis acht Tonnen das Gewicht eines Lkw. Der gepanzerte Body wird getragen von einem Pick-up-Rahmen, als Motor werden ein 8,1-l-V8-Benziner oder ein 6,6 Liter großer V8-Diesel kolportiert. Gerüchten zufolge erreicht der Cadillac wegen seines Gewichts nur maximal 97 km/h und verbraucht 27 Liter auf 100 Kilometer. Eine angebliche Lachgas-Einspritzung soll dem Dickschiff kurzzeitig bis zu 1000 PS verpassen.

Putin: Staatskarosse mit Porsche-Beteiligung

Die Staatskarosse ist auf fast sieben Meter gestreckt, das Dach für einen bequemen Einstieg beinahe auf Stehhöhe angehoben. Die Sicherheitsvorkehrungen im Beast suchen weltweit ihresgleichen – so sie denn stimmen: gepanzerter Tank, Fenster aus kugelsicherem Glas, Granatwerfer, Tränengaskanone, Nachtsichtgerät, Satellitentelefon, verschlüsselter Internetzugang und angeblich sogar Blutkonserven mit der Blutgruppe des Präsidenten.

Dienstwagen von Politikern (2015)

Möglicherweise wird das "Biest " noch sicherer, wenn der alte Caddy ersetzt wird. Die Bewerbungsphase für einen Nachfolger hatte am 29. September 2013 begonnen, der Gewinner sollte eigentlich schon im Sommer 2015 feststehen. Teilnehmen durften nur Unternehmen, die ihren Firmensitz in den USA haben. Bislang ist aber über das neue "Biest" nichts bekannt. Hier sehen Sie zehn Kandidaten, die das Zeug haben, das "Beast" zu beerben.

Präsidenten-Limousine "The Beast"

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

 
Zur Startseite