Oberklasse-Pläne bei VW

Oberklasse-Pläne bei VW

— 05.10.2004

C1 ohne Zukunft

Die Crossover-Limousine C1 ist vom Tisch. Die Lücke zwischen Passat und Phaeton will VW dennoch schließen – aber anders.

Volkswagen verzichtet vorerst auf das geplante Oberklassemodell C1. Das neue Format zwischen Passat und Phaeton sei aus dem Fünfjahresprogramm des Konzerns gestrichen worden, sagte ein VW-Sprecher in Wolfsburg. Der C1 werde nicht mehr in diesem Jahrzehnt realisiert, VW halte aber an den Plänen fest, die preisliche Lücke zwischen Passat und Phaeton zu schließen – allerdings mit einem "anderen Konzept" als dem C1.

Nach Informationen der "Wolfsburger Nachrichten" ist der Hauptgrund für die Verschiebung des C1 ein fehlendes technisches Konzept. Zudem seien die Entwicklungskosten angesichts der schwierigen Absatzchancen zu hoch, schreibt die Zeitung unter Berufung auf VW-Kreise.

VW-Chef Bernd Pischetsrieder will allerdings an der Produktion von Luxus-Autos festhalten. "Die strategische Entscheidung, in die Luxussparte zu gehen, ist nach wie vor richtig", sagte er der "Berliner Zeitung". Um sich im Luxusmarkt zu etablieren, brauche man aber Zeit. "Wenn man so eine Entscheidung trifft, wie den Phaeton zu bauen, braucht man einen langen Atem. Den haben wir."

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