Öko-Autos in Paris: Messerundgang — 01.10.2010
Öko wird Alltag
Honda Jazz Hybrid, Audi e-tron Spyder, Saab 9-3 ePower, Peugeot 3008 Hybrid4 oder Kia Pop – sparen gehört in Paris zum Geschäft. autobild.de zeigt, wer in Sachen Öko-Auto die Nase vorne hat – und wer noch nachsitzen muss.
| Paris-Highlights nach Automarken | |||
|---|---|---|---|
| Audi | Ford | Opel | Renault |
| BMW | Mazda | Peugeot | Toyota |
| Fiat | Mercedes-Benz | Porsche | Volkswagen |
Überblick: Alle News und Weltpremieren des Pariser Autosalon 2010
Vorstellung: Das ist der Renault DeZir
Wie man einen Diesel-Hybrid schon jetzt auf die Straße bringt, zeigt Peugeot mit dem 3008 Hybrid4 mit 200 PS und 3,8 Liter Verbrauch. Der ist schon serienreif und ab Anfang 2011 zu haben. Überhaupt zeigen sich die Franzosen beim Thema "Sauberkeit" auf ihrer Heimmesse gewohnt angriffslustig. Das Konzept HR1 von Peugeot ist eine schicke Mischung aus Mini-SUV und Coupé und wird in Paris von einem attraktiven Hostessen-Pärchen bewacht. Nicht dass noch jemand die Antriebs-Kombi aus 1,2-Liter-Benziner (110 PS) und Hinterachs-E-Motor (37 PS) klaut ... 3,5 Liter Verbrauch und 80 Gramm CO2 pro Kilometer verspricht Peugeot. Da kann man schon mal schwach werden. Renault kombiniert in der sportlichen Studie DeZir sinnliche Formen mit E-Antrieb. Wie viele Komponenten des Flügeltürers in Serie gehen, bleibt abzuwarten. Fürs Protokoll: Die beiden Elektro-Autos Chevrolet Volt und Nissan Leaf drehen in Paris bereits im Ausgeh-Anzug ihre Ehrenrunden auf den Drehtellern. Bestellungen werden bereits angenommen.Aus deutscher Sicht ist der Audi e-tron Spyder einer der Hingucker unter den Öko-Mobilen von Paris. Der "Roadster von morgen" punktet mit einer knackigen Mischung aus Plug-in-Hybrid, Diesel (300 PS) und quattro-Antrieb. Resultat: 4,4 Sekunden auf Tempo 100, 250 km/h Spitze, 2,2 Liter Durchschnittsverbrauch. Das Problem: Auch dieser Audi ist eben nur ein Elektroauto der Zukunft. Zurzeit steht man in Sachen E-Auto in Ingolstadt noch nackig da. Mercedes schickt die elektrifizierte A-Klasse in den Ring, treibt's sonst aber eher konventionell und verpasst der S-Klasse einen Vierzylinder. Mercedes frohlockt beim S 250 CDI BlueEfficiencyüber übers "erste Fünfliter-Auto der Luxusklasse".
Rundgänge: Alle Paris-Highlights sowie Studien und Exoten
Auch die Kleinserienhersteller trumpfen in Paris mit interessanten Leisetretern groß auf. So hat Fisker seinen Karma in der Serienversion nach Frankreich gebracht. Angetrieben wird der Karma von zwei starken Elektromotoren an der Hinterachse, die 408 PS auf die Piste bringen. Vorn arbeitet ein Zweiliter-Benziner mit 260 PS. Verbrauch: 2,4 Liter, sagt Fisker. Das wäre Wahnsinn! Zusätzliche Energie schöpft der E-Sportler über Solarzellen auf dem Dach. Exagon Motors, die bauen eigentlich Rennautos, stellt auf dem Pariser Autosalon 2010 den Furtive eGT vor. Der Öko-Sportler aus Frankreich rennt in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 und schafft 300 km/h Spitze. Die Produktion soll 2012 starten. Lust auf mehr? Alle Öko-Autos von Paris finden Sie oben in der Bildergalerie.Kommentar verfassen










































Kommentare zum Artikel (14)
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"So klein und schon Stubenrein" danke Autobild das war mal ein schöner Spruch! Leider sind die meisten dieser Fahrzeuge ja nur Studien bei denen es eher fragwürdig ist ob sie je in Serie gehen werden und hier nur dem Image dienen. Kann mir aber auch nur recht sein, da ich mit meinem Prius um so länger eines der fortschrittlichsten Auto`s auf Deutschen Strassen fahre.
@AndiPusti: ist doch "egal" wie hoch der Wirkungsgrad ist, wenn es bloß keine Kohlekraftwerke sind die den Strom erzeugen!
In Freinkreich hat man sehr viele Atomkraftwerke, der radioaktive Müöö ist definitiv nicht liebenswert, aber die CO2 Bilanz ist viel besser als in Deutschland, ich glaube mal einen Wert von 250g pro kWh im franz. Strom-Mix gehört zu haben...besser als unsere 600g auf jeden Fall....
SCHÄuME SIND TRÄUME...oder wie war das ?
Schöne Anzeige von Renault Zero Emission
"Null Emissionen" gehen in Serie! Wie Bitte?
Deutsch Kraftwerke haben im Schnitt einen Wirkungsgrad von 30%. Die Stromleitungen und Umspannwerke machen zusätzliche Verlusten. Die Batterien kommen auf einen Wirkungsgrad von höchstens 90%. Den Wirkungsgrad des Ladegerätes müssen wir auch noch mitrechnen. Am Ende der Rechnung macht ein E-mobil genau so viel Emission wie ein vernünftiger Explosionsmotor.
Wer mehr über nicht deutsche E-Autos erfahren möchte darf sich leider nicht auf die deutsche Autmobilpresse verlassen. autowereld.com z.B. hat gleich nach erscheinen der Renaultpressemitteilung einen Artikel auf der Homepage gepostet.