Öko-Offensive bei Opel

Öko-Offensive bei Opel Öko-Offensive bei Opel

Öko-Offensive bei Opel

— 08.06.2007

Umwelt-Blitze

Opel tut was für die Umwelt. In jeder Baureihe wird es bald ein Öko-Modell geben, erklärte GM-Europe-Chef Carl-Peter Forster.

Opel wird künftig in jeder Baureihe ein spritsparendes Öko-Modell anbieten. Das verriet GM-Europe-Chef Carl-Peter Forster jetzt in einem Exklusiv-Gespräch mit AUTO BILD. Damit reagieren die Rüsselsheimer auf das gestiegene Umweltbewusstsein – und auf die Bluemotion-Reihe von Hauptkonkurrent Volkswagen. Kern des Konzeptes: Kleine Hubräume, Turboaufladung, aerodynamische Hilfen wie zum Beispiel verkleidete A-Säulen, dazu eine leicht längere Übersetzung und Leichtlaufreifen.

GM setzt beim Chevrolet Volt auf die modernen Lithium-Ionen-Akkus.

Also keine revolutionär neuen Techniken, sondern möglichst viel Effekt bei möglichst wenig Aufwand. Fünf bis sieben Prozent weniger Sprit sollen die Öko-Modelle verbrauchen. Dazu kommt ein neuer 1,3-Liter-Turbomotor mit voraussichtlich 170 PS, der laut Forster sogar zehn bis 15 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen soll als ein vergleichbarer Benzin-Saugmotor. Zweite wichtige Öko-Neuigkeit: Das Elektroauto Chevrolet Volt, das General Motors auf der Auto Show in Detroit vorgestellt hatte, wird in Serie gehen. GM setzt dabei auf die modernen Lithium-Ionen-Akkus, die als fortschrittlich, aber auch als noch nicht besonders ausgereift gelten. Toyota verzichtet beim nächsten Prius noch auf diese Technik.

Carl-Peter Forster (GM Europe) plauderte aus dem Öko-Nähkästchen.

Opel-Mutter GM verspricht dagegen, dass im Elektrobetrieb eine Reichweite von 50 bis 60 Kilometern möglich sei. Unterwegs hilft ein kleiner Elektromotor (Einliter-Turbo, 71 PS) beim Nachladen, das komplette Aufladen an der heimischen Steckdose dauert sechs Stunden. Unter dem Namen "ecoFLEX" wird Opel zudem allen Neuwagenkunden künftig 1000 Euro für die Verschrottung ihrer Altautos zahlen. Die Rechnung: Bei 1000 aus dem Verkehr gezogenen Euro-1-Benzinern werden jährlich 9,6 Tonnen Stickoxide und 34,6 Tonnen Kohlenmonoxid gespart. Nachteil solcher Abwrackprämien: Man entsorgt die eigene Geschichte. Künftige Oldtimer könnten völlig aus dem Straßenbild verschwinden.

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