Öl-Historie

Öl-Historie

— 29.04.2003

Wann lief es wie geschmiert?

Das "schwarze Gold" wurde vor 100 Jahren zum Rohstoff, der die Weltwirtschaft in Schwung hält.

Erdöl ist uralt, seine Entstehung begann vor rund 250 Millionen Jahren. Als Grundstoff dienten Reste von Pflanzen und Kleinstlebewesen in den Meeren, die sich nach ihrem Absterben auf dem Grund ablagerten und unter Sauerstoffausschluss und hohem Druck in Kohlendioxid und Wasser umwandelten. Daraus entstanden Erdöl und Erdgas.

Wer zuerst die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Öl als Leuchtmittel, Schmier- und Brennstoff entdeckte, ist nicht geklärt. Lange Zeit wurden Tierfette oder Pflanzenöle benutzt, nur vereinzelt tauchen Hinweise über Erdölfunde und ihre Nutzung auf. Das lag vor allem daran, dass niemand auf Erdöl angewiesen war und nicht gezielt nach Öl gesucht oder gebohrt wurde. Nur wo das Öl direkt an die Oberfläche durchsickerte, wurde es vereinzelt gesammelt und verwendet. Zum Beispiel beim Kalfatern (Abdichten) von Holzbooten, als Imprägniermittel für Leinen oder Grundstoff für das legendäre Griechische Feuer, das als unlöschbar galt und sogar auf dem Wasser brannte – kein Wunder, ist Petroleum doch leichter als Wasser.

Doch im Zuge der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts entwickelt sich die Erdöl-Branche rasant und wird besonders in Amerika zum Motor wirtschaftlicher Entwicklung. Im 20. Jahrhundert folgt dann die Erschließung des Nahen Ostens als Ölquelle für die ganze Welt.

Stichworte:

Motoröl

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