OMV ADAC Rallye Deutschland

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— 30.08.2005

Loeb genießt und siegt

Vierte Auflage, sein vierter Erfolg: Der Elsässer war in seinem Citroën wieder der Schnellste. Armin Schwarz verabschiedete sich traurig.

Reisen statt Rasen: Weltmeister Sébastien Loeb hat in überlegener Manier auch die vierte Auflage der OMV ADAC Rallye Deutschland mit WM-Status gewonnen. Beim elften von 16 Läufen zur Rallye-WM fuhr der Franzose nach 355,40 Kilometern 37,4 Sekunden Vorsprung auf seinen belgischen Citroën-Kollegen François Duval heraus. "Deutschland ist ein schönes Land, ich habe meine entspannte Fahrt genossen", sagte der 31jährige, der 13 von 19 Asphaltprüfungen gewann.

Mit seinem achten Saisonsieg egalisierte der Rekordjäger eine weitere WM-Bestmarke. Er zog mit dem Finnen Tommi Mäkinen (gewann von 1999 bis 2002 vier Mal die Rallye Monte Carlo) und mit dem Briten Richard Burns (1998 bis 2001 Sieger in seiner Heimat) gleich. Wichtiger für "Super-Seb" ("Rekorde interessieren mich nicht so sehr"): Mit einem Sieg bei der Wales Rallye GB (16. bis 18. September) wäre seine Titelverteidigung vorzeitig perfekt.

Die Konkurrenz hatte beim "Heimspiel" des Elsässers Loeb erneut keine Chance. Marcus Grönholm (Finnland) wurde mit einem Abstand von satten 2:04,8 Minuten Dritter, mit Markko Märtin (Estland) im zweiten Peugeot 307 fuhr ein weiteres PSA-Modell auf Platz vier (+ 4:09,4 Minuten). In der Marken-WM übernahm Titelverteidiger Citroën (123) wieder die Spitze mit sechs Punkten Vorsprung vor Peugeot und 41 Zählern vor Ford.

Lokalmatador Armin Schwarz dagegen verabschiedete sich von seinen Fans als trauriger Zuschauer. Für den Skoda-Werkspiloten war sein letztes Heimspiel vor dem Rücktritt wegen eines Motorschadens schon am Samstag beendet. Der Fan-Begeisterung tat der erneute Ausfall des 42jährigen jedoch keinen Abbruch: Insgesamt kamen an den drei Rallye-Tagen rund 250.000 Fans an die Mosel und ins Saarland. Bester Deutscher war der zweifache Deutsche Meister Hermann Gaßner (Surheim) auf dem 18. Platz (Rückstand: 25:53,7 Minuten). In seinem seriennahen Mitsubishi Lancer gewann er erneut die Kategorie der Produktionswagen.

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