Online-Befragung von autobild.de

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— 14.06.2007

Geschlechter-Duell

Frau oder Mann – wer hat himterm Steuer die Nase vorn? autobild. de hat bei 3100 Usern nachgefragt. Und Erstaunliches erfahren.

Frau am Steuer – Ungeheuer? Oder ist es doch eher der "Mann mit Hut", der den Verkehr zum Erliegen bringt? autobild.de wollte es genau wissen und befragte 3100 User nach dem Wahrheitsgehalt der gängigsten Vorurteile zum Fahrverhalten von Männern und Frauen. Das Ergebnis: Der Geschlechterkampf tobt auf Deutschlands Straßen – und hinter vielen Klischees steckt oft mehr Wahrheit, als man(n) zunächst glauben möchte.

Kein gutes Standing für Männer mit Hut!

Gilt für Männer und Frauen: Oberschlaue Beifahrer-Tipps sind tabu.

Wir haben’s doch gewusst: Männer können sich stundenlang über ein Lieblingsthema unterhalten – Autos! 86 Prozent der autobild.de-User bestätigen dieses Vorurteil. Und auch dieses: Männlein (78 Prozent) wie Weiblein (86 Prozent) hassen es fast gleichermaßen, wenn der Beifahrer mit gut gemeinten Fahrtipps nervt. Erst recht, wenn es sich dabei um die vermeintlich bessere Hälfte handelt. Beim Thema Einparken ist "er" hingegen ganz klar in seinem Element: 76 Prozent der Befragten bestätigen, dass Männer ihr Auto deutlich sicherer in eine Parklücke manövrieren könnten als Frauen. Ausgenommen allerdings "Männer mit Hut", bei denen 69 Prozent der autobild.de-User überzeugt sind, dass diese Spezies grundsätzlich nicht Auto fahren kann. Interessante Ergebnisse gab es auch beim Thema Navigation. So sind sich 63 Prozent der Befragten sicher, dass Frauen keine Karten lesen können. Nur etwas weniger (61 Prozent) gaben allerdings an, dass Männer eher Umwege fahren würden, als jemanden nach dem Weg zu fragen.

Frauen und Technik?

Männer hören meist, wenn mit dem Auto etwas nicht stimmt.

Auch wenn nur 28 Prozent aller Befragten glauben, dass Männer mit dem Geruch von Öl, Benzin und Schweiß auf Frauen unwiderstehlich wirken, so lässt sich das starke Geschlecht beim Thema "Technik" dennoch nicht auf die Plätze verweisen. 77 Prozent der autobild.de-User bestätigen, dass Männer es sofort hören würden, wenn etwas mit ihrem Auto nicht stimmt. 63 Prozent hingegen sagen, dass Frauen sogar einen quietschenden Keilriemen für kein Problem halten, solange das Auto noch fährt. Außerdem geben 68 Prozent an, das schöne Geschlecht sei bei Autopannen völlig hilflos, ließe sich in Werkstätten über den Tisch ziehen (69 Prozent) und könne zudem keine Reifen wechseln (65 Prozent).

Männer suchen beim Autokauf die Marke aus – Frauen die Farbe!

Frauen und Autokauf: Marke ist egal, hauptsache der Neue sieht gut aus.

Beim Autokauf gehen die Bedürfnisse von Männern und Frauen weit auseinander. 68 Prozent bestätigen, dass die Damen zwar Mitspracherecht bei der Farbe des neuen Gefährts haben, der Mann aber entscheide, welche Automarke gekauft würde. 75 Prozent behaupten sogar, dass eine Frau ein Auto schon deshalb kaufen würde, weil es "so lieb guckt". Auch bei der Größe gibt es Unterschiede: 68 Prozent bestätigten, dass Frauen lieber kleine Autos fahren wollen, wohingegen 64 Prozent angaben, Männer würden zwar Sportwagen wollen, aber Kombis kaufen.

Männer pflegen ihre Autos leidenschaftlich, Frauen lieber sich selbst.

Geht es um die "individuelle" Note des Autos, graust es vielen Männern gewaltig: 74 Prozent der autobild.de-User glauben, dass Frauen sich gerne Saugnapf-Kätzchen an ihre Windschutzscheibe kleben. Nur ein Prozent weniger bestätigte, dass Frauen-Autos meistens von ihren Halterinnen Kosenamen bekommen. Und immerhin 67 Prozent behaupten: "Frauen pflegen sich – aber nicht ihre Autos". Das könnte "ihm" natürlich nicht passieren – 62 Prozent wissen, dass Männer zwar großzügig Verwüstungen nach dem Rasieren im Waschbecken ignorieren, beim kleinsten Fleck auf dem Autolack aber ausrasten.

Hupen und Rasen – ein Zeichen von Männlichkeit?

Es gibt aber auch Vorurteile, von denen die Mehrheit der autobild.de-User nichts hält. So sagen 66 Prozent, dass dichtes Auffahren und Blinker setzen auf der linken Autobahnspur als Zeichen von Männlichkeit ein Märchen sei. Ebenso wie der Irrglauben, dass Männer mit protzigen Autos in der Regel nur die Tatsache kompensieren wollten, dass die Natur sie bei der Ausstattung ihres "besten Stückes" benachteiligt habe (67 Prozent). Genauso falsch: Frauen führen nur wegen des männlichen Personals durch eine Waschanlage. Nur 31 Prozent aller Befragten wollte das bestätigen.

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