OPC Race Camp: 24h-Rennen, Teil 3 — 16.05.2010

Die Opel-Youngster räumen ab

Voller Erfolg fürs Race Camp-Team: Die Opel-Youngster landen beim 24h-Rennen in ihrer Klasse auf den Plätzen zwei und drei und im Gesamtklassement auf Platz 19 und 22.

Der Lohn für 15 Monate harte Arbeit: Die acht Finalisten des Opel OPC Race Camp haben beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nicht nur ihre Rennfahrer-Feuertaufe gemeistert, sondern gleich eine echte Meisterleistung abgeliefert . Unter der Leitung der beiden 24-Stunden-Rennen-Veteranen Manuel Reuter und Joachim Winkelhock wurden sie zu richtigen Rennfahrern ausgebildet und stellten am Nürburgring vor 220.000 Besuchern ihr Können unter Beweis. Bei insgesamt 196 gestarteten Fahrzeugen belegten sie die Plätze 19 und 22. In der stark besetzten Klasse SP3T (24-Stunden-Spezialfahrzeuge mit Zweiliter-Turbomotoren) kamen die beiden über 300 PS starken Rennversionen des Opel Astra OPC auf den Plätzen zwei und drei ins Ziel.

Überblick: Das Opel OPC Race Camp-Special

Dort gingen sie unter der Startnummer 141 mit den Fahrern Sebastian Amossé, René Hiddel, Thierry Kilchenmann und Dennis Rieger sowie der Startnummer 142 mit Hendrik Scharf, Jean-Marie Rathje, Arne Hoffmeister und Roger Büeler an den Start. In der Startaufstellung belegte der Astra mit der Startnummer 142 Rang drei in der Klasse, das Schwesterauto mit der Startnummer 141 ging von Startplatz vier in der Klasse ins Rennen. Die Ausfallquote beim 24-Stunden-Rennen 2010 war ungewöhnlich hoch. Zwar war das Wetter im Rennen nicht so schlecht, wie viele befürchtet hatten, aber das hohe Renntempo, die ständigen Überholmanöver im großen Starterfeld und die bekannt anspruchsvolle Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife des Nürburgrings forderten bei vielen Teams ihren Tribut.

Erlkönig: Das wird der nächste Opel Astra OPC

Um so höher ist die Leistung der Fahrer aus dem Team OPC Race Camp einzuschätzen, die während der gesamten Renndistanz keinerlei Fehler machten. Das Team mit der Startnummer 142 legte insgesamt 141 Runden zurück, was einer Distanz von 3.578,298 Kilometern entspricht. Der andere Opel Astra absolvierte lediglich eine Runde weniger. Beide Fahrzeuge kamen ohne jeglichen technischen Defekt oder Kratzer ins Ziel. OPC Race Camp-Teamchef Manuel Reuter zog eine positive Bilanz: "Wenn man sieht, wie viele Teams hier bereits Probleme hatten, muss ich unseren Jungs um so mehr ein Lob aussprechen. Sie haben eine hervorragende Leistung gezeigt. Dabei soll man nicht vergessen, dass sie vor einem Jahr noch als Zuschauer hier vor Ort waren und nun in diesem starken Feld vorne mitgefahren sind."

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