Opel Agila, Peugeot 107, Nissan Pixo und Daihatsu Cuore im Test

— 20.07.2009

Sparen nach Schottenmuster

Jetzt wird's kleinkariert. Bei den vier Minimal-Minis Opel Agila, Peugeot 107, Nissan Pixo und Daihatsu Cuore gibt es alles nur in Größe S – gut so. Mit einer Ausnahme: Der Cuore verzichtet auf Sicherheit.
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Von Margret Hucko Es gibt Geheimnisse, die werden nie gelüftet. Zum Beispiel: Sparen sich die Schotten sogar die Hose unterm Rock? Oh, heiß! Ein schlüpfriges Thema, das für unseren Vergleich aber bedeutsam ist. Es würde erklären, weshalb die Männer im Kilt auf dem Foto mit ziemlich nackten Autos liebäugeln. Ohne viel drin, ohne viel dran und mit eher sparsamen Motoren darunter. Opel Agila, Daihatsu Cuore, Peugeot 107 und der Neueste im Quartett, der Nissan Pixo, begeistern durch ihren niedrigen Preis, dafür gibt es Autofahren der einfachsten Art. Je nach Ausstattung wird noch an den Fensterkurbeln gedreht, ohne Klimaanlage geschwitzt und: beim Ausweichen ums Leben gefürchtet. Das ist die glanzlose Seite der Medaille. Alle vier Minis reisen in der Basis ohne Stabilitätsprogramm.
Der Daihatsu Cuore erweist sich beim Ausweichtest als brandgefährlich
Brandgefährlich: Der Daihatsu Cuore droht beim Ausweichen umzukippen.
Brandgefährlich: Der Daihatsu Cuore droht beim Ausweichen umzukippen.
Während Opel, Nissan und Peugeot ein ESP wenigstens gegen Aufpreis anbieten, spart sich Daihatsu die Elektronik ganz. Das ist fahrlässig und im Falle von Daihatsu sogar ausgesprochen dumm, weil es den Rettungsanker im Cuore bis zum Modellwechsel in der Topversion für 750 Euro Aufpreis gab. Jetzt legt sich der schmale Kleinwagen beim Elchtest wie ein sturmgeplagtes Segelschiff bedrohlich auf die Seite, nur noch zwei Räder halten Bodenkontakt. Er droht umzukippen. Bleibt gerade noch auf den Beinen. Ein völlig unnötiges Spiel mit dem Leben der Kunden. Die drei Konkurrenten absolvieren die Pflicht besser als der Daihatsu. Am einfallsreichsten erledigen die vier Minis aber die Kür – und vergessen dabei das Geizen, zum Beispiel beim Platz. Schön für alle Schotten.

Wer den Vergleich gewonnen hat, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Tabellen und technischen Daten gibt es als Download im Heftarchiv.
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sparfahrer,
23.04.2011 12:12Uhr
Habe den Cuore und den Agila probegefahren, und musste dann für meinen Gebrauch sagen, dass der Cuore dem Agila überlegen ist.
Die Gründe: Der Cuore
-ist sparsamer
-ist leichter
-vom Platzangebot ähnlich, der Cuore hat sogar eine verschiebbare Rückbank
-fährt sich spritziger, auch dank dem tiefen Gewicht.
Seit 2 Jahren fahre ich den Cuore, und bin sehr zufrieden damit. Es ist einfach ein rundum praktisches Auto.
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schul,
11.11.2009 10:57Uhr
na ja Der Test ist OK... Eintrag melden
Dieter Dosenbier,
15.09.2009 10:38Uhr
Der Daihatsu ist seit vielen Jahren das mit Abstand beste Auto in seiner Klasse.
Schon alleine die Rostvorsorge mit verzinkten Blechen......
Wann sieht man denn mal ´nen verrosteten Cuore?
Regelmäßig gewinnt er Verbrauchstestberichte.
Die Qualität ist so gut, da könnte sich so manch ein anderer Hersteller ´ne Scheibe von abschneiden.
Die Werkstattkosten sind gering, da fast ausschließlich eine Wartung ansteht, und fast nie Reparaturen. Diese Info´s sind aus dem Leben. Erfahrungswerte aus der Familie und dem Bekanntenkreis.
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wolf,
26.08.2009 00:56Uhr
Ich habe mir im Jan. 2009 einen Agila Edition 1.0, 65PS bestellt. Im Juli wurde er dann endlich geliefert. Der kleine Motor ist auch auf der Autobahn recht flott unterwegs.
Die Sparsamkeit des Motors grenzt schon an Geiz, im Stadtverkehr reicht mir eine 40 Liter Tankfüllung ca. 900km weit. Durchschnitt 4,5 ltr/100km.
Der Agila-B ist ein gutes Auto und hat den Test mit Recht gewonnen.
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1000Kubik,
30.07.2009 14:17Uhr
Es sieht ganz danach aus, als wären die asiatischen Fahrzeuge schlechtgetestet worden um die "europäischen" Marken zu stützen. Aber offenbar zählen bei uns nur die Audi-Ringe als richtiges Auto..? Eintrag melden
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