Opel Ampera in Genf 2011

Opel Zafira Tourer Concept Opel Zafira Tourer Concept

Opel Ampera in Genf 2011

— 17.02.2011

Neues zum Hybrid-Opel

Der Öko-Opel ist fertig: Auf dem Autosalon Genf 2011 zeigen die Rüsselsheimer die finale Serienversion des Plug-in-Hybrid Ampera. Vorab verrät die Marke neue technische Details zum Antriebskonzept.

Opel enthüllt auf dem Autosalon Genf die finale Serienversion des Ampera. Vorab verrät die Marke neue technische Details zum Plug-in-Hybrid. Der durch einen Range Extender unterstützte Elektroantrieb wird über vier verschiedene Fahrmodi verfügen, die die Leistungscharakteristik je nach Fahrbedingung regulieren: Normal, Sport, Berg und Stadt. Im Normalmodus ist der Motor auf besonders effizientes Fahren ausgelegt. Sinkt der Ladeszustand des Akkus unter einen bestimmten Pegel, schaltet sich der Benziner als Generator hinzu. Auf längeren Gefällestrecken hat der Verbrenner Pause.

Auf einen Blick: Die Stars auf dem Genfer Salon 2011

Video: Opel Ampera

Der Opel für die Steckdose

Im Sportmodus ist der Drehmoment-Einsatz spontaner, der Ampera hängt direkter am Gas. Wer es krachen lässt, sprintet mit üppigen 370 Newtonmetern Drehmoment in glatten neun Sekunden auf Tempo 100. Der Bergmodus bietet sich für Strecken an, auf denen es steil bergauf geht. Hier springt der Generator schon vor Erreichen des Mindestladezustands an, um genügend Reserve-Power zu garantieren. Der Stadtmodus ist auf den typischen Pendlerbetrieb ausgelegt. Der Range Extender läuft immer mit und hält die Batterie stets auf ihrem aktuellen Ladezustand. Bei Deaktivierung der Fahrstufe schaltet er komplett ab, der Ampera fährt dann für 40 bis 80 Kilometer rein elektrisch.

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Der 16 kWh starke Akku des Ampera kann auch über die Steckdose aufgeladen werden.

Das Hybrid-Konzept des Range Extenders verspricht entspanntes Fahren ohne Reichweiten-Angst: Bis zu 500 Kilometer kann der Ampera am Stück zurücklegen, bevor er an die Zapfsäule muss. Der 150 PS starke E-Motor ist gut für Tempo 161. Damit ist der Ampera kein Sportler, für den alltäglichen Einsatz aber flott genug. Umgerechnet soll der Verbrauch im reinen E-Betrieb bei 1,6 Liter auf 100 Kilometer liegen – das entspricht 38 Gramm CO2/km. Tritt der Benzinmotor in Aktion, sind Verbrauchswerte um vier Liter zu erwarten. Die komplexe Technik hat natürlich ihren Preis: Der Öko-Opel schlägt mit 42.900 Euro zu Buche. Wer trotzdem zuschlagen will, kann sich bereits jetzt für einen Ampera registrieren, der Marktstart ist für Ende 2011 geplant.

Autor: Jan Kretzmann

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