Chevrolet Volt: Brennende Akkus

Bilder: Crashtest Renault Fluence ZE Bilder: Crashtest Renault Fluence ZE

Opel Ampera und Chevrolet Volt

— 09.01.2012

Verbesserung am Kühlsystem

Brennende Akkus nach Crashtests hatten die Elektroautos Chevy Volt und Opel Ampera noch vor ihrer richtigen Karriere in eine Existenzkrise gestürzt. Jetzt scheint eine Lösung gefunden, der Marktstart gesichert.

(dpa) Das Elektroauto Chevrolet Volt und das nahezu baugleiche Schwestermodell Opel Ampera werden überarbeitet. Die Konzernmutter General Motors kündigte jetzt an, die Karosserie zu verstärken und das Kühlsystem der Batterie zu verbessern. In der Vergangenheit waren Feuer beim Volt ausgebrochen, weil sich die Batterie nach Crashtests überhitzt hatte. Das hatte auch zu Verzögerungen bei der Auslieferung des Ampera geführt. Der Ampera komme nun am 14. Januar auf den Markt, so ein Opel-Sprecher. "Die Fahrzeuge werden aber erst dann an die Kunden ausgeliefert, wenn sie umgerüstet worden sind." Seinen Angaben zufolge liegen europaweit 6500 Bestellungen für das Auto vor, das nur bei leerem Akku auf den eingebauten Verbrennungsmotor zurückgreift und ansonsten rein elektrisch fährt.

Übersicht: Alles zum Opel Ampera und Chevy Volt

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E-Autos in Deutschland – Januar 2012
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte den Volt einem Crashtest unterzogen. Der Wagen wurde von der Seite gerammt und erhielt mit fünf Sternen sogar die Bestnote. Nachdem das demolierte Auto drei Wochen in der Ecke gestanden hatte, brach aber plötzlich Feuer aus. Wie sich bei der Untersuchung herausstellte, war das Kühlsystem der Lithium-Ionen-Batterie leckgeschlagen und der Akku hatte sich überhitzt.

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"Der Volt ist sicher", beteuerte die zuständige GM-Entwicklungsleiterin Mary Barra bei der Vorstellung der Umbaupläne in den USA. Ziel sei es, die Batterie besser bei einem Aufprall zu schützen. Ein Sensor soll überdies vor einer Überhitzung warnen. Bei vier neuerlichen Crashtests  hätten sich die Umbaumaßnahmen bewährt, hieß es. Es sei kein Leck entstanden. Diejenigen Chevy Volt, die bereits an Kunden in Nordamerika ausgeliefert worden waren, werden ebenfalls umgerüstet. General Motors hatte im Heimatmarkt USA im vergangenen Jahr 7671 Volt absetzen können und damit das Ziel von 10.000 Verkäufen verfehlt.

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