Opel Astra im Kälte- und Klimatest

Opel Astra Opel Astra

Opel Astra im Kälte- und Klimatest

— 10.10.2010

Coole Nummer

Der Astra ist ein cooles Auto. Bei sommerlicher Hitze verwöhnt er seine Insassen schnell mit frischen Temperaturen. Dafür lässt er sie im Winter länger bibbern. Entsprechend zäh gestaltet sich die Defrostung der Scheibe.

In der Liste der Extras findet sich beim Astra fast alles, was das Herz begehrt. Da steht er einem Vertreter der Business-Klasse kaum nach. Klar, dass die Klimaautomatik nicht fehlt. Billig ist sie nicht (1490 Euro mit Zwei-Zonen-Regelung). Genauso wenig wie die manuell zu steuernde Klimaanlage (990 Euro), wobei sich beide Optionen wie allgemein üblich nicht in der Leistungsfähigkeit, sondern nur in Ausstattung und Regelung unterscheiden. Aus Komfortgründen empfiehlt sich immer die Automatik. Diese hier verlangt allerdings nach einer gewissen Fingerfertigkeit, denn ihre Bedienelemente sind Teil des Schalterwirrwarrs auf der Mittelkonsole. Im Test brilliert die Opel-Automatik vor allem mit überlegener Kühlwirkung.

Erster Test: Abkühlen

Erster Test: Abkühlen. Die Schokoladenseite des Astra. Keiner kühlt so schnell ab wie der Rüsselsheimer.

Beim Starten verbrennt sich der Fahrer die Finger, alles glüht. Die schrägen Scheiben sind schuld. Aber dann wird es rasant kühler. Schon nach fünf Minuten kommt auf 14 Grad gekühlte Luft aus den Ausströmern, da bläst es bei den anderen noch wie aus dem Föhn. 15 Minuten nach dem Start messen wir in Kopfhöhe erträgliche 26 Grad, im Citroën sind es noch 35 Grad. Mit 21 Grad  (33 Minuten) erreicht der Opel den niedrigsten Wert im Test. 5 von 5 Sternen.

Zweiter Test: Aufheizen

Wer bei minus 20 Grad in den Astra einsteigt, muss seine Mütze noch eine Weile auf dem Kopf lassen: Warm wird es zunächst deutlich später als bei der Konkurrenz. Um null Grad in Kopfhöhe zu erreichen, benötigt der Opel über acht Minuten. Da bietet der Citroën bereits zehn Grad. Die aber sind hier erst nach einer Viertelstunde erreicht.

Auch untenherum ist es lange frisch, ganz besonders im Fond. Da tröstet es auch nicht, dass im Golf die Füße noch länger kalt bleiben. Im Zusatztest bei minus zehn Grad Außentemperatur erreicht der Opel akzeptable Werte zwar bereits nach knapp 15 Minuten, aber auch hier heizen andere besser. 3 von 5 Sternen.

Dritter Test: Abtauen

Die gute Nachricht: Der Opel defrostet seine Windschutzscheibe schön gleichmäßig, wobei auch die seitlichen Bereiche nahe der Dachholme nicht zu kurz kommen. Nun die schlechte: Das dauert. Nach zehn Minuten sind gerade mal 27 Prozent des Sichtfelds eisfrei, uneingeschränkte Sicht benötigt weit über 20 Minuten. 2 von 5 Sternen.

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