Opel Astra OPC Extreme (Genf 2014): Sitzprobe

Opel Astra OPC Extreme Opel Astra OPC Extreme Opel Astra OPC Extreme

Opel Astra OPC Extreme (Genf 2014): Sitzprobe

— 06.03.2014

Über-Astra mit brachialer Rennoptik

Der Opel Astra OPC Extreme macht seinem Namen mit brachialer Rennoptik, Überrollbügel und Schalensitzen alle Ehre. Wir haben Probe gesessen.

Die Front des Astra OPC Extreme ziert ein breiter Splitter aus Echt-Carbon.

Opel macht Ernst. Auf dem Genfer Autosalon 2014 zeigten die Rüsselsheimer erstmals die Studie Astra OPC Extreme. 100 Kilogramm Gewichtsersparnis gegenüber einem serienmäßigen Astra OPC und ein auf über 300 PS gepushter Vierzylinder-Turbo machen das Concept Car zu einem waschechten Sportler-Schreck. Die rennsportmäßige Radikalkur kann man dem OPC Extreme ansehen. Die Front zieren Motorsport-Zutaten aus Echt-Carbon: ein breiter Splitter unter der Stoßstange und eine Haube mit zusätzlichen Kühlluftöffnungen und Schnellverschlüssen. An den Flanken fallen die Schweller, die extra leichten Außenspiegel und Felgen aus Carbon ins Auge. Die Kohlefaserkur setzt sich auch am Heck fort: ein justierbarer Dachspoiler und eine in den Diffusor integrierte Vier-Rohr-Auspuff-Anlage, die Lust auf einen späteren Sound-Check macht.
Alle Neuheiten auf dem Genfer Autosalon 2014

Die Highlights des Genfer Salons 2014

Ab in den Innenraum. Die erste Überraschung kommt nach dem Platznehmen in den Recaro-Schalensitzen: Die rennmäßigen Stühle sehen hart aus, sind tatsächlich aber sehr bequem und passen wie eine zweite Haut. Dank der optimalen Sitzposition reicht es vollkommen aus, dass sich die Sitze nur in Längsrichtung verschieben lassen. Die zweite Überraschung kommt beim Anschnallen. Der gewohnte Griff nach dem Gurt geht ins Leere. Im OPC Extreme verzurrt sich der Fahrer mit Hilfe eines Fünfpunktgurtes mit dem Auto. Über einen Drehhebel am zentralen Gurtschloss lässt sich die innige Verbindung mit dem Extrem-Opel schnell wieder lösen. Das mit Carbon-Teilen und Leder verfeinerte Lenkrad liegt sicher in der Hand. Ein gestickter Mittelstrich zeigt an,wann die Vorderräder gerade stehen. Hinter den Vordersitzen hat Opel einen Überrollbügel verbaut – der Motorsport lässt grüßen.

Carbon und Leder verfeinern das griffige Lenkrad.

Trotz der Carbonteile, Schalensitze und des Überrollbügels bleibt der OPC Extreme im Innenraum bodenständig. Der Armaturenträger entspricht der Serie, es gibt kleine Annehmlichkeiten wie Flaschenhalter. Und auch das Handschuhfach ist der Suche nach den letzten Kilo Gewichtsersparnis nicht zum Opfer gefallen. In der Mittelkonsole findet sich jeder Astra-Besitzer sofort zurecht. Alle Knöpfe und Schalter sind gut erreichbar – ein paar weniger hätten der Übersichtlichkeit aber gut getan. Die Türverkleidungen, Schaltsack und den Handbremshebel hat Opel mit Leder bezogen. Schick sind die dezenten gelben Stickereien und Ziernähte, die auf die klassische Motorsportfarbe der Rüsselsheimer verweisen. Und letzten Endes hat die motorsportliche Ausrichtung des Astra OPC Extreme sogar einen positiven Effekt auf den Alltagsnutzen: Weil die Rückbank eingespart wurde, bietet der Astra einen riesigen Kofferraum!
Peter R. Fischer

Peter R. Fischer

Fazit

Mit dem OPC Extreme bringt Opel eine gehörige Portion Motorsport-Flair in den Astra. Hoffen wir mal, dass Opel den Über-Astra in Kleinserie produziert, denn bei Nummer 001 darf es nicht bleiben!

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Sportwagen

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