Opel Corsa F (2019): Vorschau und Erlkönig

Opel Corsa F (2019): Vorschau und Erlkönig

Opel Corsa F (2018): Vorschau und Erlkönig

— 26.05.2017

Der neue Corsa wird ein Peugeot

Der nächste Opel Corsa steht auf eine PSA-Plattform und wird komplett neu entwickelt. AUTO BILD hat erste Infos und Bilder zum Corsa F!

Der nächste Opel Corsa teilt sich die Technik mit dem Peugeot 208. Beim Corsa F wird Technik von PSA zum Einsatz kommen, teilte ein Opel-Sprecher mit. Unter den PSA-Modellen käme der Peugeot 208 als Technologiespender infrage. Bisher baut der Corsa auf dem GM-Baukasten auf, mit der PSA-Technologie will Opel höhere Margen produzieren. Marktstart wird vermutlich 2018 sein.

Interieur erinnert an Astra

An Karosserie und Innenraum wird der Corsa weiter als Opel erkennbar bleiben. Das Mini-Lenkrad von Peugeot mit den darüber liegenden Instrumenten ist für den kleinen Opel keine Option. Erste Erlkönig-Fotos des Cockpits zeigen: Das Interieur erinnert stark an den Innenraum des Opel Astra: Der Bildschirm auf der Mittelkonsole wandert etwas höher und wächst auf etwa acht Zoll. Das Display zwischen Tacho und Drehzahlmesser wird größer, dazu erbt Opels Kleinwagen auch das Lenkrad und den Schaltknüppel vom Astra. Neben der Hardware dürften auch die Features aus dem Astra im neuen Corsa verfügbar sein: das Connectivity-System OnStar und das Infotainmentsystem IntelliLink. Der Erlkönig ist als Fünftürer unterwegs. Ob es den Corsa wieder als Dreitürer geben wird, ist unklar. Die Abmessungen dürften sich allerdings nicht groß ändern. Wahrscheinlich wird der Radstand etwas zulegen, was für mehr Beinfreiheit auf der Rückbank sorgen dürfte.

Opel Corsa F (2019): Vorschau und Erlkönig

PSA-Motoren statt Opel-Antriebe

Erste Erlkönige drehen bereits ihre Runden.

Bei den Motoren werden wohl PSA-Antriebe die von Opel ersetzen. Eine Implementierung der Opel-Motoren in die neue Plattform dürfte zu viel Aufwand bedeuten. Das hat einen Vorteil: PSA hat deutlichen Vorsprung bei Dieseltechnik und liefert als einziger Hersteller auch Kleinwagen mit AdBlue aus. Ein Diesel-Corsa bliebe also weiter vorstellbar, während VW den Selbstzünder beim Polo sterben lassen will.

Was das allerdings für das Opel-Motorenwerk in Kaiserslautern bedeutet, bleibt offen. Und auch die Zukunft des Werks in Eisenach ist ungewiss: Zeitgleich mit dem neuen Corsa wird Opels Kleinwagenproduktion voraussichtlich komplett nach Saragossa/Spanien verlagert. Bislang wird ein Großteil der Corsa zusammen mit dem Adam im thüringischen Eisenach gebaut. Ab 2019 soll in Thüringen dann der Mokka vom Band laufen. Vorausgesetzt, zwischen den neuen, auf PSA-Technik basierenden Modellen Crossland und Grandland bleibt für ihn noch eine Lücke, die groß genug ist.

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Autor: Katharina Berndt

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