Opel Corsa OPC (2015): Fahrbericht

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Opel Corsa OPC (2015) im Test: Fahrbericht Nordschleife

— 27.10.2015

Günstig in die Grüne Hölle

Der Opel Corsa OPC ist einer der günstigsten Einstiege in den Motorsport. Wie er sich auf dem Nürburgring macht, zeigt der Fahrbericht!

Das Performance-Paket beinhaltet beispielsweise eine sportlichere Fahrwerksabstimmung und eine mechanische Lamellendifferenzialsperre.

Wenn es um das beste Auto für die Nordschleife geht, führt für viele Profis und Rennfahrer offenbar nichts am Porsche 911 vorbei. Während andere Performance-Fahrzeuge nach mehreren Runden durch die 20,8 Kilometer lange "Grüne Hölle" gern mal schlappmachen, brauche man den 911 nach dem Einsatz nur "durch die Waschstraße fahren und fertig", heißt es immer wieder aus Fachkreisen. Ein Ruf, den sich Porsche teuer bezahlen lässt und der selten unter 100.000 Euro kostet. Weitaus günstiger lässt sich der Ring mit dem Opel Corsa OPC erobern. Doch was macht den Corsa OPC zum empfehlenswerten Einstiegsfahrzeug auf der Rennstrecke?
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Das Performance-Paket ist ein Muss

Vorab gleich ein Dämpfer: Wirklich "günstig" ist der Corsa OPC (ab 24.650 Euro) natürlich nicht. Doch im Verhältnis bietet momentan kein anderer Kleinwagen so viel Leistung und Motorsport-Know-how fürs Geld. Allerdings ist das Performance-Paket für zusätzliche 2990 Euro auf der Rennstrecke ein Muss. Damit erhält der Giftzwerg eine sportlichere Fahrwerksabstimmung, eine große Brembo-Bremsanlage (vorne 330 Millimeter), 18-Zoll-Rädern sowie eine mechanischer Lamellendifferenzialsperre für optimale Kraftverteilung und bessere Traktion beim Fronttriebler. Die Allagstauglichkeit geht aber durch all das nicht verloren. Die Koni-Dämpfer bieten auch Abseits der Piste genügend Restkomfort.

Außerdem an Bord beim Corsa OPC: Opel Onstar

Geschaltet wird manuell per Sechsgang-Getriebe mit um 13 Prozent verkürzten Schaltwegen.

Angetrieben wird der Corsa OPC von einem 1,6 Liter großen Turbo-Vierzylinder mit 207 PS. Damit ist der knapp 1,3 Tonnen schwere Kleinwagen ausreichend motorisiert. Bis zu 230 km/h sind drin. Auf der langen Geraden der Döttinger Höhe konnte das der Corsa OPC beweisen. Geschaltet wird manuell per Sechsgang-Getriebe mit um 13 Prozent verkürzten Schaltwegen. Weichere Stabis sorgen beim Corsa OPC für mehr Traktion. Außerdem ist das ESP so gut abgestimmt, dass wir davon abraten können, es auf der Nordschleife zu deaktivieren – auch wenn es technisch möglich wäre. Damit sind die wichtigen Fakten genannt. Wie sich der Opel Corsa OPC in der Grünen Hölle schlägt, zeigen wir auf nahezu allen Abschnitten in der Bildergalerie. Dazu gibt es hilfreiche Tipps vom "Vater" des Corsa OPC, Volker Strycek, Chef des Opel Performance Center (OPC).

Opel Corsa OPC (2015): Fahrbericht

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Technische Daten Opel Corsa OPC: Motor: 1,6 Liter 4-Zyl.-Turbobenziner • Leistung: 207 PS • maximales Drehmoment: 280 Nm (Overboost) zw. 1900 und 5800 U/min • 0–100 km/h in 6,8 Sek. • Spitze: 230 km/h • Verbrauch: 7,5 l SP/100 km • CO2: 174 g/km • Preis: ab 24.650 Euro

Stichworte:

Sportwagen

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