Opel Elektro-Meriva (Meregio)

Opel Elektro-Meriva (Meregio): Erste Erlkönig-Fotos Opel Elektro-Meriva (Meregio): Erste Erlkönig-Fotos

Opel Elektro-Meriva (Meregio): Erste Erlkönig-Fotos

— 15.09.2010

Hier tankt der Elektro-Meriva

Opel im Elektro-Fieber: Heimlich, still und leise haben die Rüsselsheimer einen Elektro-Meriva entwickelt. Jetzt gibt's erste Erlkönig-Fotos des kleinen Elektro-Vans.

Opel und Elektroantrieb – da drehte sich bislang alles um den in den Startlöchern stehenden Ampera. Dass die Rüsselsheimer in Sachen E-Auto aber noch viel mehr draufhaben, beweisen die neuesten Erlkönig-Fotos von zwei Elektro-Meriva, die bei Testfahrten in Österreich aufgespürt wurden. Klassischer Serienlook, keine Tarnung, "nachtanken" per Starkstrom-Kabel, flüsterleise Schleichfahrt – mit der heißen Nadel gestrickte Elektro-Versuchsträger sehen gemeinhin ganz anders aus. Also, was bitte steckt hinter den E-Meriva? Die Antwort gibt ein großer gelber Aufkleber, der im Cockpit der beiden Erprobungsfahrzeuge angebracht ist. 

Überblick: News und Tests zum Opel Meriva

"Meregio BEV" ist dort zu lesen. BEV steht für "Battery Electric Vehicle", was übersetzt schlicht "batteriebetriebenes Elektrofahrzeug" bedeutet. Ein Elektroauto also. Deutlich interessanter ist der Begriff Meregio, hinter dem "Minimum Emission Region" steckt – ein von der Bundesregierung gefördertes Forschungsprojekt mit dem Ziel, eine Lade- und Rückspeiseinfrastruktur für Elektrofahrzeuge aufzubauen und die Energiespeicher in den Autos in ein Energie-Gesamtkonzept einzubinden. Neben Opel nehmen auch Daimler, SAP, das Frauenhofer Institut und Bosch am Meregio-Projekt teil.

Archiv: Alle Erlkönig im Erlkönig-Archiv

Spannend: Was man als Elektro-Testfahrer wissen muss, steht auf diesem Zettel im E-Meriva-Cockpit.

Wieder was gelernt. Und weiter? Da bleibt vor allem die Frage, welche Technik unterm Meriva-Pelz steckt. Ein Blick ins Cockpit klärt nur, dass sich der Elektro-Meriva kaum vom Standardmodell unterscheidet. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal: der Automatik-Wählhebel, der beim genaueren Hinsehen garantiert keinen Drehmomentwandler befehligt. Warum auch – ein Elektroauto braucht kein Getriebe. Bleibt zu klären, ob der Meregio-Meriva die geschrumpfte Ampera-Technik bekommt, also einen elektrischen Antrieb kombiniert mit einem Verbrennungsmotor zur Reichweitenvergrößerung. Oder ob er seine Energie ausschließlich über Akkus bezieht.

Test: Opel Ampera

Gegen die Ampera-Theorie spricht, dass die E-Meriva Teil eines Forschungsprojekts sind, das ausschließlich auf Elektrofahrzeuge und den Aufbau der passenden Infrastruktur setzt. Außerdem deutet nichts an den Erprobungsfahrzeugen auf einen Verbrennungsmotor hin. Wer auf den Bildern einen Auspuff oder einen zweiten Tankstutzen findet – bitte melden! So oder so – die Lösung des Rätsels ist nicht mehr fern. Laut Meregio-Projektplan soll die Anpassung der Elektroautos für einen ersten Feldtest bis September 2010 abgeschlossen sein. So richtig lange werden wir also nicht mehr auf Details zum Elektro-Meriva warten müssen.

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.