Opel Flextreme GT/E in Genf 2010 — 18.02.2010
Flextreme – der neue Elektro-Opel
Ein elektrisierendes Signal von der Marke mit dem Blitz: Auf dem Genfer Salon 2010 zeigt Opel die Studie Flextreme GT/E – mit aufregenden Formen und Technik vom Elektro-Opel Ampera.
Ist die Krisenstimmung bei
Opel schon verflogen? 2009 war der Autobauer nur haarscharf an der Insolvenz vorbeigeschrammt, jetzt geben die Rüsselsheimer Stehaufmännchen Vollgas in Richtung Zukunft. Es geht wieder aufwärts, so lautet die Devise von Firmenchef Nick Reilly. Passend zur Aufbruchstimmung zeigt die Marke auf dem
Genfer Autosalon 2010 ein neues Konzeptauto mit alternativer Antriebstechnik. Der Flextreme GT/E ist ein echter Hingucker: ultraflache Karosserie plus umweltfreundlicher Elektroantrieb plus futuristische Details – so schaart man das Messe-Publikum um sich. Doch der GT/E ist mehr als eine glitzernde Öko-Studie für die Showbühne. Er zeigt, dass es
Opel wirklich ernst meint mit seiner Elektro-Offensive. Und dann dieser kultige Name, der eingefleischte Opel-Jünger mit der Zunge schnalzen lässt: GT/E stand früher für die sportlichsten Kadett und Manta – und soll in Zukunft die saubersten Modelle der Marke zieren.
Der Flextreme trägt die Züge eines Shooting Brake, ist aber ein Viertürer, ähnlich wie der Porsche Panamera.
GT steht aber auch für Gran Turismo, ein großes Reiseauto also, und das E für elektrisch. Die technische Basis steht bereits, sie übernimmt der Flextreme vom
Ampera, der 2011 in Serie geht. E-REV nennt Opel den Antrieb, der den 4,70 Meter langen Flextreme in Bewegung setzt. Noch eine Abkürzung, sie steht für "Extended Range Electric Vehicle", ein Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite. Genau wie beim Ampera treibt ein Elektromotor (120 kW) die Vorderräder an, ein T-förmig angeordneter Lithium-Ionen-Akku liefert die Energie. Bis 200 Km/h sind möglich, aus dem Stand surrt der Hightech-Opel in neun Sekunden auf Tempo 100. 60 Kilometer schafft der Flextreme rein elektrisch, danach kommt der Range Extender zum Einsatz. Ein Vierzylinder-Benziner mit 72
PS fungiert als Generator und versorgt die E-Maschine mit Strom. Das steigert die Reichweite des Flextreme auf über 500 Kilometer – bei einem Durchschnittsverbrauch von rund 1,6 Litern.
Spannendes Detail: Hinter dem Opel-Emblem im Kühler verbirgt sich die Ladebuchse für die Batterien.
Auch optisch ist die Studie ein Highlight. Die geduckte Karosserie des Flextreme besteht überwiegend aus Alu und
Carbon, das Dach senkt sich nach hinten coupéartig ab. Die C-Säulen verstecken sich geschickt hinter den "Seitenflossen", die aus den Radläufen emporwachsen. Ein Designtrick, den beispielsweise auch
Citroën an den B-Säulen des schicken
DS3 anwendet. Front des Flextreme wird durch tief in die Kotflügel eingeschnittene LED-Leuchten und den auffallend schmalen Kühler (der kleine Verbrenner braucht nur wenig Luft) geprägt. Praktisch: Ähnlich wie beim neuen Meriva kommt auch beim Flextreme das FlexDoor-Konzept mit den nach hinten angeschlagenen Hecktüren zum Einsatz, was einen leichteren Einstieg zum Fond ermöglichen soll. Ein durchaus spannender Zukunftsplan also, den Opel da vorlegt.
Technische Daten Opel Flextreme Elektromotor, 120
kW • Batterietyp Lithium-Ionen • Kapazität 16 kWh • 1,4-Liter-Vierzylindermotor mit 53 kW (72 PS) als Generatorantrieb • Frontantrieb • Länge/Breite/Höhe 4762/1871/1308 mm •
Radstand 2900 mm • max.
Drehmoment 370 Nm • 0-100 km/h < 9,0 s • Höchstgeschwindigkeit: über 200 km/h
Kommentare zum Artikel (59)
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@Golf WOB: Betreibt mehrere Fußballvereine (Wolfsburg, Bremen, Schalke, Bayern (Audi), Ingolstadt (Audi)), fördert die chinesische Regierung (Olympia, Fabriken (mehr als in D)). Ja, VW ist Super!
Wunderschönes Fahrzeug mit innovativster Technik!
Da zeigt es sich wider einmal, das die pseudo Moderne Technik von Toyota Prius und Konsorten ,nur ein Ablenkungstrick waren, da Sie nicht in der Lage sind innovative Technik zu entwickeln.
kopieren ist halt nicht Innovativ!
Jetzt sollte Opel dieses hervorragende Fahrzeug nur noch bauen und zu einem vernünftigen Preis anbieten ,dann stünde dem Erfolg dieses Fahrzeuges wohl nichts mehr im Weg!
@EX
nur VW macht was daraus , und was macht opel ? So als ob mann einen toten Hund jeden Tag einen Knochen hinwirft und sagt irgentwann wird er schon fressen ! ich habe ja nichts dagegen das Opel schon wieder um1,6MrdEuro bettelt . Aber GM hällt doch schon die Hände auf und Opel Deutschland steht wieder dumm da. Und sollten die 1,6Mrd Euro verschwunden sein wie auch immer steht der Steuerzahler in der Pflicht . Schade um die Opelarbeiter sie können ja nun wirklich nichts dafür.
Golf Fahrer----kein Opelhasser !!!!
...2/2 Und vielleicht schonmal darüber nachgedacht, dass du mit solchen Kommentaren auf jeden Mitarbeiter von Opel spuckst der um seinen Arbeitsplatz bangt und alles dafür tun würde das Opel erhalte bleibt. Und da ist umso erfreulicher das Opel in dieser schwierigen Zeit so tolle Autos baut und solche Studien entwirft.
Aber naja über sowas nachzudenken hast du ja bestimmt keine Zeit, obwohl wer 03:58Uhr im I-net surft, dürfte nich allzu viele Verpflichtungen haben.
P.S. bin VW-Fahrer
@gmathol: ich glaube ich kenn dein Motto: "Wir trambeln durch's Getreide wir trambeln durch die Saat, hurra wir verblöden, für uns bezahlt der Staat."
Hast du überhaupt etwas Ahnung vom deutschem Wirtschaftssystem? Jeder Hersteller der in DE Personen beschäftigt wird subventioniert vorallem auch VW dei bedeutend mehr erhalten haben als Opel. 1/2....