Opel Fuel-Cell-Marathon (13)

Opel Fuel Cell-Marathon, 13. Etappe Opel Fuel Cell-Marathon, 13. Etappe

Opel Fuel-Cell-Marathon, 13. Etappe

— 04.06.2004

Von Turin nach Zaragoza

Quer durch Europa. Mit dem Antrieb der Zukunft. Am Steuer des HydroGen3: Reporter von AUTO BILD. Hier das Tagebuch.

Etappe 13, von Turin (I) ...



Von Valerio Boni Der Tag beginnt mit einer äußerst lebendigen Roadshow. Vor der Fachhochschule Turin ist reger Betrieb. Während der HydroGen3 zehn Minuten später als geplant den Duca D’Aosta-Platz verlässt, sind im Auditorium der Universität schon alle 400 Plätze besetzt. Das Interesse am Brennstoffzellenauto ist enorm. Es ist schwer zu sagen, was die Menschen an diesem Fahrzeug am meisten fasziniert. Vielleicht ist es die Tatsache, dass es von außen aussieht wie ein ganz normaler Zafira, innen aber modernste Technik schlummert. Kann dieses Auto die Antwort auf viele Probleme sein? Wird es uns von der Abhängigkeit vom Erdöl befreien und dafür sorgen, dass die Luft sauberer wird, während der Autoboom in China und Indien erst richtig losgeht?

Jon, ein norwegischer Kollege, der schon beim Start in Hammerfest dabei war, hat ein paar CDs mit den besten Motorgeräuschen der Opel-Konkurrenz mitgebracht, um der totalen Stille im Inneren des Zafira ein Ende zu machen. Wir haben zwar einen Kassettenrekorder, aber leider keinen CD-Player. So müssen wir uns mit dem leisen Summen des Kompressors zufrieden geben. Und das nimmt man auch nur auf den ersten Kilometern innerhalb der Stadt wahr. Sobald wir auf der Autobahn sind, hört man nur noch das Abrollen der Reifen auf dem Asphalt. Aber das kriegen die Reifenhersteller sicher auch noch in den Griff.

Stage 13, from Turin (I) ...

By Valerio Boni The day begins with one of the most lively road show. In front of the Politecnico of Torino there IS much movement and, while HydroGen3 leaves Duca D’Aosta square, in the auditorium of the university all the places, more than 400, are full. The interest for the hydrogen car that it comes from far is remarkable.

Television interviews and requirements delay of ten minutes the departure, initially fixed for 9.50 am. It is difficult to say what strikes more in this car, maybe because it looks like a Zafira like many others, but under the body it has the best of the technology. Probably it is the only solution that will be able to free us from the slavery of the petroleum and to render the air cleaner, just while India and China will give one great push to the number of vehicles in circulation.

Jon, the Norwegian colleague who has already seen HydroGen3 at his departure to Hammerfest, he has brought a pair of CD with music of the best motors from competition, in order to compensate the total silence of the car to hydrogen. Unfortunately, inside there is just a cassettes player and not of discs, so he has to travel accompanied by the buzz of the compressor. The sound is perceived only in the first kilometers in the City, then, once in freeway, it can be heared just the noise of the wheels that roll on asphalt. In future it will be their target, for tyre producers, to work in order to move in perfect silence.

Etappe 13, ... nach Zaragoza (E)

Unsere Route führt uns durch die Apenninen. Die Strecke steigt erst langsam an, um dann in weiten Schleifen zum Meer hin abzufallen. Hier macht sich besonders die fehlende Motorbremse des HydroGen3 bemerkbar. Das Auto wird bergab immer schneller und schneller. Die Bremsen sind praktisch im Dauerbetrieb. Hoffentlich halten sie das aus. Sie halten.

An einer Tankstelle in der Nähe von Finale Ligure legen wir dann den ersten Tankstopp ein. Weiter geht’s nach Frankreich und zu einer Verabredung mit dem monegassischen Automobilclub. Nach den obligatorischen Fotos und Interviews dürfen wir drei Runden auf einer der berühmtesten Rennstrecken der Welt drehen. Erst vor ein paar Tagen ist der Formel 1-Zirkus hier durchgezogen. Seine Spuren sind noch sichtbar: Die Tribünen stehen noch, und die Sponsorentafeln sind noch nicht abgenommen.

Vor dem zweiten Tankstopp blinkt in der Anzeige plötzlich ein Warnsignal. Der Ingenieur zu meiner Rechten überprüft kurz die Computerdaten. Irgendetwas mit einem elektronischen Sensor für die Bremsen stimmt nicht. Nichts, worüber wir uns ernsthaft Gedanken machen müssten. Als wir durch ein Schlagloch fahren, erlischt dann auch das rote Licht. Problem gelöst.

Stage 13, ... to Zaragoza (E) ...

The way imposes the passage of the Appennini: the freeway at first climbs, then comes down with wide curves towards the sea. In this situation one of the characteristics of HydroGen3 is that it does not have engine brake, in downhill slides fast, without elements that can keep it and to slow down it must entrust the brakes.

In a service station near Finale Ligure there is the first refueling, then follow the income in France and the appointment with the journalists at the Automobile Club of Monaco. After the photos and the interviews, three turns wait for us in one of the most famous tracks of Formula 1. The race is last few days ago and the signs of the great circus are again evident, from the sponsors panels to the tribunes, not still taken apart. Before the second refueling the warning light "check" on the dashboard. The engineer on the right Seat quickly examines the data of the computer and he localizes the problem in an electronic sensor of the brakes in damage. Nothing of serious, but, however, all it is resolved automatically when a strike caused from an unexpected hole in asphalt switch off the red light definitively.

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