Opel Fuel-Cell-Marathon (8)

Opel Brennstoffzellen-Marathon, 8. Etappe Opel Brennstoffzellen-Marathon, 8. Etappe

Opel Fuel-Cell-Marathon, 8. Etappe

— 24.05.2004

Von London nach Paris

Quer durch Europa. Mit dem Antrieb der Zukunft. Am Steuer des HydroGen3: Reporter von AUTO BILD. Hier das Tagebuch.

Etappe 8, von London (GB) ...

Von Ross Pinnock Ein Auto, das den Londoner Verkehr meistert, ist praktisch für alles gewappnet. So ist der Start der kritischste Teil der achten Etappe des Opel-Brennstoffzellenmarathons. Wenn dort alles klappt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Kaum losgefahren, stecken wir auch schon mittendrin im Gewimmel.

Vor Beginn des Marathons, so hatten mir die Projektingenieure von GM erklärt, war der Zafira mehreren Härtetest unterzogen worden – in großer Höhe, bei Eiseskälte und bei drückender Hitze. Heute sollten brüchiger Asphalt und Stop-and-Go-Verkehr dazukommen. Nach einer Stunde sind wir ganze 18 km vorangekommen. Dabei haben wir allerdings Hyde Park Corner schon unversehrt hinter uns gelassen und einen kurzen Fotostopp vor dem weltberühmten Kaufhaus Harrods eingelegt.

Am Stadtrand von London entspannt sich die Verkehrslage endlich, und wir können den Zafira an der längeren Leine laufen lassen. Tatsächlich kommt der ganze Tross auf der Autobahn nach Dover so gut voran, dass wir eine frühere Fähre nach Calais erwischen.

Ursprünglich wollten wir alle mit dem Zug durch den Kanaltunnel fahren, was die Gesamtfahrzeit erheblich verkürzt hätte. Die Betreiber des Eurotunnels machten uns aber einen Strich durch die Rechnung – HydroGen3 muss leider draußen bleiben. Diese Angst vor dem Wasserstoff ist eines der Hindernisse, das die Autohersteller noch überwinden müssen, bevor sie die Brennstoffzellentechnik kommerziell nutzen können.

Stage 8, from London (GB) ...

By Ross Pinnock If a car can cope with the gridlocked streets of London, there's a fair chance it will handle most other things. So, the start of the Opel Fuel Cell Marathon's eighth leg was crucial, and there was heavy traffic as the Zafira edged out into the city's crowded streets.

The GM project engineers had already explained how rigorous pre-marathon testing had included high altitudes, freezing conditions and stifling heat – now it was broken tarmac and stop-start traffic. After an hour we had covered a mere 18 km, but had successfully negotiated Hyde Park Corner and stopped for a quick photograph outside the world famous Harrods department store.

As we reached the edge of London traffic cleared and the Zafira, Vauxhall-badged for this stage of the event, was able to stretch its legs. In fact, the convoy made such good progress on the motorway down to Dover it arrived in time to catch an earlier ferry across to Calais.

When planning the route, the team had originally planned to make the crossing by train. A shorter crossing time would have been a bonus, but Euro tunnel wouldn't allow the HydroGen3 vehicle through. This decision highlights another obstacle car makers must overcome in a bid to make fuel cells viable commercially. Many still believe that hydrogen IS a dangerous fuel.

Etappe 8, ... nach Paris (F)

Die Überfahrt verläuft ruhig und problemlos, und frisch gestärkt gleiten wir schon bald über die französische Autobahn. Aber nicht lange. Am Nachmittag braucht auch der Zafira eine Stärkung. So legen wir nach 156 Kilometern einen ersten Tankstopp ein. Ein zweiter folgt am selben Abend, kurz vor Paris. 318 km nach unserem Start in London ist das blau-weiße Dekor vor lauter toten Fliegen kaum noch zu erkennen. Ansonsten ist der Zafira aber bestens in Schuss. Für Aufregung während der Fahrt sorgte nur das plötzliche Aufleuchten der Kühlmittelanzeige, was sich allerdings als falscher Alarm entpuppte. Ursache des Problems war ein fehlerhafter Sensor, der unser Fortkommen aber in keiner Weise beeinträchtigte.

Kurz nach 19 Uhr sind wir schließlich am Ziel. 405 Kilometer hat der Zafira auf dieser Etappe zurückgelegt. Larry Burns, Vice President für Forschung und Entwicklung bei GM, wird das noch nicht vom Hocker reißen. "Der wahre Sieger wird das Unternehmen sein, dem es als erstem gelingt, eine Million Brennstoffzellenfahrzeuge zu bauen und dabei noch Gewinne zu machen", hatte er noch am Vorabend vor Studenten in London gesagt.

Die Chancen für GM stehen gut. Insbesondere dann, wenn die nächste Generation seiner Brennstoffzellenautos wie versprochen eine größere Leistung, besseres Handling und, was am wichtigsten ist, eine größere Reichweite aufweist.

Stage 8, ... to Paris (F)

In the event, the ferry crossing was smooth and the team, fed and watered, were soon cruising along a smooth French Autoroute. But not for long. By mid-afternoon it was the turn of the Zafira to get a refill of its own. The first stop took place at 156 km with further halt that evening, shortly before Paris. By the second stop, the fly-spattered blue and white car had covered 318 km, but was still performing well. A coolant level warning light was the only excitement, but this was caused by a faulty sensor and didn't slow down our progress.

The convoy arrived at its destination shortly after 7pm, having added another 405km to the total. Larry Burns, GM's vice president for Research & Development won't be satisfied yet though. "The real winner will be the first company to build a million fuel cell vehicles profitably," he had told students attending a lecture the previous evening in London.

On this evidence you wouldn't bet against GM achieving this. Especially if, as promised, the next generation of cars will be able to offer improved performance, handling and, importantly, range.

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