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Opel Insignia 2.0 CDTI Ecoflex — AUTO BILD 24/2009 — 06.06.2009

Dienstwagen für blitzschnelle Sparer

Opel Insignia 2.0 CDTI Ecoflex
Geringe Emission bei gleichbleibend hoher Fahrdynamik - dieses hehre Ziel nahezu aller Fahrzeughersteller heißt bei Opel simpel "Sparen ohne Spaßverzicht". Das Resultat der Bemühungen in der Mittelklasse ist der Insignia 2.0 CDTI Ecoflex.
Sparen ohne Verzicht - das verspricht der Opel Insignia 2.0 CDTI Ecoflex, der neue Spaß-Diesel aus Rüsselsheim. AUTO BILD hat es ausprobiert und gemerkt: Dank 160 PS bleibt es nicht beim leeren Versprechen.
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Von Carsten Paulun Als erster Hersteller bietet Opel einen Power-Sparer an. Der Zweiliter-Diesel Insignia 2.0 CDTI Ecoflex leistet 160 PS, bleibt beim CO2-Ausstoß dennoch unter der 140-Gramm-Grenze. Das macht den Insignia auch für Dienstwagenfahrer interessant, deren Firma ein Öko-Limit setzt. Der erste Eindruck: Opel präsentiert einen sparsamen und kräftigen Diesel, der vergleichsweise günstig im Preis ist und die Abgasnorm Euro 5 erfüllt. Aber: Er besitzt keine Start-Stopp-Automatik, hat hölzern abrollende Reifen, und einen mäßiger Duchzug bei hohem Tempo.
Sparvariante günstiger als andere 160-PS-Diesel
Dem Öko-Insignia sind seine Sparambitionen nicht unbedingt anzusehen. Aber zu spüren sind sie: Mit Leichtlaufreifen (215/55 R 17) und tiefergelegtem Fahrwerk rollt der Ecoflex deutlich straffer ab. Außerdem dauert es wegen der längeren Übersetzung, bis der Opel seine 221 km/h Spitze erreicht. Für Sparer wichtiger: die neue Schaltanzeige im Cockpit, die früh zum Hochschalten mahnt. Wer sie beachtet, soll im Schnitt mit 5,2 Liter Diesel auskommen. Zum Vergleich: Ein 50 PS schwächerer VW Passat BlueMotion (ab 26.750 Euro) verbraucht nur 0,3 Liter weniger. "Sparen ohne Spaßverzicht" – das ist beim Insignia Ecoflex kein leeres Versprechen. Zumal die Sparvariante 2755 Euro günstiger zu haben ist als die anderen 160-PS-Diesel. Los geht es bei 27.500 Euro. Der Insignia Ecoflex ist ab sofort  zu haben.
Technische Daten
Vierzylinder, Turbo, vorn quer • 1956 cmÍ • 118 kW (160 PS) bei 4000/min • max. Drehmoment 350 Nm bei 1750-2500/min • Sechsganggetriebe • 0–100 km/h 9,5 s • EU-Mix 5,2 l Diesel/100 km • CO2 136 g/km • Spitze 221 km/h.

Kommentare zum Artikel (12)

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newman-zh,
06.06.2009 08:15Uhr
Wie es ausschaut, sind geringe Verbräuche auch ohne die allseits angepriesene Start-Stopp-Automatik möglich. Ich hoffe nur, dass es nicht wieder zur pauschalen Verurteilung wie beim ESP kommt, frei nach dem Motto: Ist nicht drin, also ein schlechtes Auto.
Dass ein Fahrzeug mit 50 PS weniger auch weniger verbraucht ist prima, danke für den Verweis an den VW-Konzern. Das interessiert an dieser Stelle aber niemanden!
Mit gefällt dieses Auto persönlich besser als die Version der Konkurrenz mit nachträglich drangezimmerten Spoilern und der schwachsinnigen Bezeichnung Bluemotion.
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Tschikist,
06.06.2009 17:07Uhr
Super- Sparopel im Test sogar 4.4l/100km, weniger als Herstellerangaben 5.2l/100km. Ohne Start-Stopp-Automatik ist auch OK, den wir wissen bei VW ist die Start-Stopp-Automatik sehr Anfällig vor allem nach Garantieablauf und die Reparaturkosten nicht gerade billig sind.Würde der Passat gleiche Ausstattung haben wie Insignia, würde Passat mindestens 3000 EU mehr kosten. Eintrag melden
Duce,
07.06.2009 12:30Uhr
Prima Sache,
ich denke die Start-Stopp Automatik wird total überbewertet. M.W. bringt die SSA circa 7 g im CO2 Messzyclus, als schon interessant wenn der Motor die Grenzwerte sonst nicht erreicht. Im Alltagsbetrieb kann es auch sicherlich störend sein, speziell im Stadtverkehr im Sommer, dauernd geht die Klimananlage an und aus, oder im Winter, daueren geht die Heizung an und aus. Für mich mehr ein Gag, man überlege schon vor 20 Jahren hatte das BMW im 525e.
Das Sparsamkeit nicht gleich schlechte Fahrleistungen bedeuten muss hat Opel hier bewiesen.
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Motorchef,
07.06.2009 14:04Uhr
Die Kommentare zu der Start-Stop-Automatik kann ich so nicht stehen lassen.
Vernünftig integriert wie z.B. bei VW oder BMW bringt es schon etwas, außerdem sollte jeder gesparte Zehntelliter auch unter dem Aspekt des Umweltschutzes gesehen werden.
Übgrigens arbeitet auch Opel an Start-Stop Systemen, also sieht man das auch hier nicht nur als pauschales Muß sondern als sinnvolle Ergänzung.
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garak,
07.06.2009 15:12Uhr
Wobei man sich die Start-Stop sparen kann. Sie macht ja nix anderes als Motor aus / Motor an.Und das kann man immer noch manuell mit dem Drehen des Schlüssels erreichen. Es sit lediglich ein Add-On was es dem "faulen" Fahrer abnimmt. Ich für mich finde es rausgeschmissenes Geld. Eintrag melden
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