Opel Insignia in London

Opel Insignia Opel Insignia

Opel Insignia in London

— 21.07.2008

Kommt ein Opel geflogen

Plumps, da isser: Mitten in London stürzte aus einer mysteriösen Stahlkapsel der neue Opel Insignia zu Boden. Ob er den freien Fall unbeschadet überstanden hat, sehen Sie hier!

Da rieben sich die Londoner die Augen: Vorgestern krachte mitten im Potters Fields Park eine 3,2 Tonnen schwere Metallkapsel mit 4,70 Meter Durchmesser zu Boden, mysteriös blieb sie in einem riesigen Krater stecken. Oh my god! Ein Flugzeugtriebwerk? Ein Meteorit? Außerirdische? Die Spannung war kaum auszuhalten. Letztendlich war's dann doch wieder ein Opel. Die GM-Marke hat sich – nach der Corsa-Premiere 2006 – erneut eine aufwendige Inszenierung einfallen lassen, um der Welt ein nagelneues Modell vorzustellen. Kurz vor Eröffnung der British International Motor Show 2008 feierte der Insignia seinen ersten Auftritt.

Insignia ab 22.700 Euro: Die komplette Preisliste gibt's hier!

Der Sturz in den Park war allerdings nur der erste Akt. Am Tag vor Beginn der Automesse hob ein 62 Meter hoher Kran die Kapsel in einer inszenierten Aufräumaktion aus ihrem Krater im Potters Field, um die Neugier der Bevölkerung zu schüren. Plötzlich fiel der Insignia dann aus 45 Metern Höhe Richtung Erde – um kurz vorm Crash gerade noch von Stahlseilen abgefangen zu werden. "Wir wollten die Aufmerksamkeit auf die Details lenken und die Präzision, mit der wir den neuen Opel Insignia entwickelt haben", schwärmt Alain Visser, Marketingchef von GM Europa. "Ebenso wie der Insignia musste dieses Ereignis akribisch koordiniert und bis ins letzte Detail geplant werden."

An der Präsentation arbeitete ein 60-köpfiges Team insgesamt mehr als 7200 Stunden: Man plante, entwarf und errichtete das Set-Up, probte und führte letztlich den Stunt aus. Allein auf dem Gelände Potters Fields wurde 96 Stunden ohne Unterbrechung gearbeitet. So stellte das Team den erfolgreichen Hochgeschwindigkeitsfall sicher, der das Auto auf eine Fallgeschwindigkeit von 7,6 Metern pro Sekunde beschleunigte. Die Technik, die für die Aktion eingesetzt wurde und den kontrollierten Sturz möglich machte, besteht aus rund drei Kilometern Elektro- und Steuerkabeln, 152 Metern Druckluftschläuchen und mehr als 120 Anschlussstutzen. 13 computergesteuerte Druckluftbremsen brachten die über 2,7 Tonnen schwere Fracht aus halsbrecherischer Geschwindigkeit zum Stillstand.

Aus seiner misslichen Lage befreit, wird der Opel Insignia vom 23. Juli bis 3. August 2008 auf der British International Motor Show zu sehen sein. Hier geht's zu den technischen Daten und Preisen!

Autor: Michael Voß

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