Opel Insignia OPC

Opel Insignia OPC Opel Insignia OPC

Opel Insignia OPC

— 15.04.2009

Der Blitz geht jagen

Der Insignia spült Geld in die Kasse und beschert Opel vier Monate Liquidität im Überlebenskampf. Das kann so weitergehen, sagt man sich in Rüsselsheim. Und schickt den 325 PS starken Insignia OPC ins Rennen.

Ein Opel mit 325 PS, Allradantrieb, Sportfahrwerk und Heckspoiler weckt Erinnerungen. Gute. Und schlechte. An den legendären Manta, zum Beispiel. Zweifelsohne ein mehr als ruhmreicher Opel. Aber auch an Manni aus den 80ern, der dem feinen Sportcoupé fiese Spoiler, furchtbare Farben und den unsäglichen Fuchsschwanz verpasste. Eine schlimme Zeit. Und der Anfang dürrer Opel-Jahre. Die sind jetzt offiziell beendet. Denn der neue Insignia lässt die Kasse klingeln und verschafft Opel Luft im Überlebenskampf. Vier weitere Monate Liquidität, so weiß der Opel-Betriebsrat zu berichten, hat der Insignia bereits eingefahren. Da trifft es sich gut, dass die Rüsselsheimer nach Limousine und Sports Tourer bereits das nächste Insignia-Leckerli fürs treue Opel-Volk angerichtet haben: den Insignia OPC. 325 PS stark. 250 km/h schnell. Fein anzusehen. Ein "Will-ich-haben-Opel" mit dem Zeug, die Großen zu ärgern.

Die Entwickung des Insignia OPC war Chefsache

Das "Beste vom Besten zu schaffen" hat Opel-Chef Hans Demant dem Insignia-Entwicklungsteam des Opel Performance Center (OPC) ins Lastenheft geschrieben. Und die Einhaltung dieser Vorgabe persönlich begleitet. Auf der Nürburgring-Nordschleife, wo auch Porsche, Audi und Co ihren Boliden die nötige Wettkampfhärte in die Fahrwerke brennen, musste auch der Insginia OPC Runde um Runde hinter sich bringen. Immer wieder am Steuer: Hans Demant. Der Insgnia ist Überlebenswichtig für Opel. Und deshalb Chefsache. Und zumindest optisch gibt es wenig zu meckern. Der OPC rauscht einen Zentimeter tiefer über den Asphalt als die Serienversion und steht ab Werk auf dicken 19-Zoll-Alus. Der 2,8 Liter große V6-Turbo (325 PS, 400 Newtonmeter Drehmoment) wird über zwei Hochkant-Nüstern in der Frontschürze mit zusätzlicher Atemluft versorgt – ein Detail, das im Januar 2007 auf dem Genfer Salon mit dem Opel GTC Concept Premiere feiert. Die "Löcher" in der Insignia-Nase müssen nicht jedem gefallen – sorgen aber für einen unverwechselbaren Look.

Drei FlexRide-Programme für jeden Einsatzzweck

Aktuell gibt es vom OPC-Innenraum nur Rechtslenker-Bilder aus England. Opel-Logo drauf und fertig.

Schön und stark sind viele. Der Insignia OPC soll aber allerhöchsten Ansprüchen genügen. Und natürlich schnell sein. Sechs Sekunden gibt Opel für den Sprint auf 100 km/h an, bei 250 Sachen rennt der Blitz-Express in den Begrenzer. Der bereits aus dem Serienmodell bekannte Allradantrieb und die elektronisch geregelten Radaufhängungen (FlexRide) sorgen ab Werk für beste Traktionswerte. Drei FlexRide-Programme stehen beim Insignia OPC zur Wahl: "Standard", "Sport" und "OPC". Zu schnell unterwegs? Dann beißen Brembo-Bremszangen in innenbelüftete und gelochte Bremsscheiben und machen dem Vortrieb ein Ende. Solide Sportlichkeit und namhafte Zulieferer auch bei der Einrichtung. Die Insignia-Sportsitze stammen von Recaro. Speziell angepasste Instrumente, ein unten abgeflachtes Sportlenkrad und der große Schaltknauf sollen helfen, die Fuhre unter Kontrolle zu behalten.

Start im Herbst 2009

Zum Beispiel bei einem Rekordversuch auf der Nordschleife. Den hat man bei Opel im Blick – auch wenn das heute noch niemand zugeben mag. Opel-Rennfahrer-Legende Manuel Reuter hat schon diversen OPC-Modellen zu eindrucksvollen Rundenzeiten auf der Eifel-Achterbahn verholfen. Das wird auch beim Insignia OPC nicht anders sein. Zunächst soll der schnelle Opel aber im Herbst 2009 zu den Händlern kommen. "Zu einem fairen Preis", betont Opel. Aber ohne Fuchsschwanz. Sorry, Manni!

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