Opel-Krise

Opel-Werk in Rüsselsheim

Opel-Krise

— 14.02.2005

Weniger Stellen-Abbau als geplant

Der Autobauer Opel streicht bis 2007 nun doch "nur" 6000 statt der ursprünglich geplanten 6500 Stellen.

Betriebsratschef Klaus Franz sagte, insgesamt würden bis 2007 wohl 6000 Arbeitsplätze abgebaut. Bislang war von 6500 Stellen in Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern die Rede. Franz sagte zudem, am Standort Rüsselsheim sollten 200 bis 250 Stellen mehr erhalten bleiben, in Kaiserslautern etwa 200.

Er sei optimistisch, daß es nicht zu betriebsbedingten Kündigungen kommen werde. Besonders im Entwicklungszentrum in Rüsselsheim würden weniger Stellen gestrichen. Die Verhandlungen mit der Unternehmensführung werden in dieser Woche fortgesetzt. Franz zufolge werden voraussichtlich noch in diesem Jahr 4250 Opel-Mitarbeiter freiwillig in eine Transfergesellschaft wechseln. Aus Rüsselsheim lägen 2700 Abfindungsverträge vor, aus Kaiserslautern 250. In Bochum würden wahrscheinlich wie vorgesehen 1300 Mitarbeiter freiwillig gehen.

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