Neue Unternehmenszentrale in Rüsselsheim 1998

Opel-Krise

— 20.05.2009

Banken bauen Brücke

Regierung und Banken haben sich auf eine Brückenfinanzierung für Opel geeinigt. Falls die Konzernmutter GM in die Insolvenz geht, erhält Opel 1,5 Milliarden Euro. Die Interessenten müssen heute ihr Konzept vorlegen.

Ein erster Schritt zur Opel-Rettung ist vollzogen: Vertreter der Bundesregierung und deutscher Banken haben sich auf ein Modell einer Brückenfinanzierung für den Autobauer Opel verständigt. Die Beratungen seien erfolgreich gewesen. Allerdings müsse noch die Investorenfrage geklärt werden, hieß es aus Regierungskreisen. An dem Gespräch haben neben Vertretern der Bundesregierung und Länder auch Vertreter mehrerer Banken teilgenommen, darunter der staatlichen KfW, der Landesbanken und Förderinstitute der betroffenen Opel-Länder sowie der Commerzbank. Falls die Konzenmutter General Motors (GM) in die Insolvenz geht, soll Opel laut der "Rheinischen Post" 1,5 Milliarden Euro aus einem staatlich verbürgtem Kredit erhalten, um zahlungsfähig zu bleiben.

Heute (20. Mai 2009) läuft für mögliche Opel-Investoren eine Frist zur Abgabe eines Konzepts aus. Eine Runde im Kanzleramt unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Konzepte erörtern. Zu den Interessenten gehören der italienische Fiat-Konzern und der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna.

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