Opel Manta GSI — 04.08.2009
Geadelter Rochen
Die Karosserie stammt vom Manta GSI, der Motor aus einem Calibra, und das Getriebe herrschte einst über den Antrieb eines Opel Monza. Original ist am Sir-Manta nicht mehr viel.
Die Calibra-Maschine bringt es nach dem Tuning auf 190 PS
Man darf allerdings getrost davon ausgehen, dass zahlreiche Manta in den nächsten Jahren als Yougtimer, mit dem seichten Mitschwingen des Rufs nach Weltfrieden, auf ihr zweites Autoleben zusteuern. Zwar vorwiegend bei Liebhabern und Opel-Fans, aber immerhin. Bestes Beispiel für eine gelungene Wiederbelebung ist der Manta GT/GSI von Werner Reichert. "Sir-Manta" nennt der frischgebackene Rochen-Fan liebevoll seinen Opel. Der wurde in einer mehrteiligen TV-Serie Stück für Stück neu aufgebaut, und dabei mit vielem versehen was gut und teuer ist. Original ist bis auf das Chassis und irgendwie auch die Karosserie nicht viel, an Originalität fehlt es dem in Blue-Pearl-Effekt lackierten Opel aber keinesfalls. Die Blechhaut am Manta stammt vom GSI-Modell, das Chassis vom Manta GT. Beides Baujahr 1985. Deutlich jünger hingegen – und dazu vom Nachfolger Calibra – kommt der 2,0-Liter-Vierzylinder 16V. Geschmiedete Kolben, scharfe Nockenwellen und ein Fächerkrümmer hieven den 150 PS starken Serien-Motor auf satte 190 PS. Selbstverständlich – quasi als grünes Gewissen – klemmt ein HJS-Katalysator im Abgastrakt.
Getrag-Getriebe vom Opel Senator
Wie einst ab Werk übernimmt die Hinterachse den Antrieb. Durch ein zusätzliches, mechanisches Sperrdifferenzial (40-prozentige Sperrwirkung) bringt der Opel seine gut 200 Pferde in bester Manier auf den Asphalt. Eine feingewuchtete Kardanwelle ist für den formschlüssigen Kraftschluss vom Senator-Getriebe zur Hinterachse zuständig, deren Querverbindung in 16 Zoll großen Aluminiumfelgen und 215er-Gummis (rundum) endet. 29 Firmen beteiligten sich am Wiederaufbau des betagten und nicht ganz rostfreien Sport-Coupés. Bestens aufbereitet und versiegelt soll erneuten Korrosionsattaken der Nährboden enzogen werden. Mindestens so beeindruckend wie die äußere Hülle und das überholte Fahrgestell zeigt sich der Sir-Manta von innen. 20 Quadratmeter Kuhhaut, Alcantara und 70 Meter Kabel für das Multimedia-System teilen sich den Platz unterm Blech.
Wert: gut 50.000 Euro
Über den Daumen gepeilt stecken gut und gerne 50.000 Euro im 20 Jahre alten Manta. Ein stolzer Betrag, dessen Werner Reichert sich mehr als bewusst ist. Deshalb darf "Sir" auch vorwiegend bei schönem Wetter seinen Unterstand verlassen. Dann aber wie es sich für einen Manta gehört: mit sportlichem Säuseln unter der Haube und ordentlich Adrenalin im Gasfuß.Abgefahrens Opel-Tuning bis zum Abwinken zeigen unsere verrückten Opel-Jungs. Außerdem berichten wir über den Opel Vectra 4x4 Turbo von Jan Pieplow.
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Kommentare zum Artikel (12)
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Ein Einzelstück ist dieser Manta mit Sicherheit nicht.Manche Details sind zwar sehr schön gemacht z.b.die Innenausstattung.
Für 50000 Euro darf man aber ruhig einen echten aussergewöhnlichen Umbau erwarten.Und davon ist dieser Manta noch weit entfernt
Hey, schönes Auto, finde der Manta ist neben dem GT eins der schönsten Autos die Opel je gebaut hat, vorallem der Manta A!!!!!
Einige Mängel gibts da dran:
1. Er gehört nicht mir^^, aber ich hab ja einen
2. das sogenannte "Airbrush", das geht gar nicht aufm Manta
3. wo ist der fuchsschwanz?
Wo ist das Einzelstück? So oder ähnliche Manta gibt es allein in Deutschland zw. 500-***? St., also bitte auf dem Teppich bleiben.
Eigentlich ein schönes Auto, tolles Techniktuning, die Farbe geht auch noch... ohne Spoiler und Innen heller, komplementär - aber so ist mir das ist zu viel Manta-Klischee. MfG.