Fahrbericht Opel Mokka

Opel Mokka: Erste Fahrt im Prototyp

— 29.05.2012

Opels Muntermacher

Im Oktober 2012 bringt Opel das Mini-SUV Mokka. AUTO BILD hat schon jetzt einen Prototyp Probe gefahren – als 1.4 Turbo mit Allradantrieb.

Vorsichtig, ja, fast zärtlich streicht Rainer Bachen über den Armaturenträger. "Der kommt gerade aus Spanien, vorher war er in Schweden und hat auch noch den Bake-and-Freeze-Test hinter sich", erklärt der Opel-Ingenieur. Bake-and-Freeze bedeutet Hitze, Kälte, Hitze, Kälte und so weiter. Ein Autoleben im Zeitraffer. Bachen spricht über den neuen Opel Mokka, sein Baby. Das weiße Exemplar, in dem er sitzt, ist einer der zahlreichen Prototypen, denen er mit seinen Technikern den letzten Feinschliff verpasst, bis der Mokka endgültig in Serie geht. Dann wandert er in den Schrott. "Da bin ich zum Glück nicht dabei", seufzt Bachen. Doch bevor das Vorserienmodell in die Presse geht, fährt es zu AUTO BILD. Also auch in die Presse, aber nicht zur finalen Zerstörung, sondern zur ersten Testfahrt. Vorn und hinten noch leichte Tarnung, innen Kabel für Messgeräte. Ansonsten gleicht der Prototyp bereits dem Produktionsmodell.

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Video: Opel Mokka

Mini-SUV aus Rüsselsheim

Entschlossen packt der 1.4-Turbomotor (140 PS) zu und bringt den kleinen Allradler rasch auf Tempo. Zum Marktstart im Oktober gibt es den stärkeren Motor zunächst nur in der 4x4-Variante, der 65 Kilo leichtere Fronttriebler kommt später. Opel spricht gern vom ersten deutschen SUV im "Subkompakt-Segment". Subkompakt ist eine suboptimale Wortwahl. Sportiv trifft es besser. Denn der Mokka fährt sich nicht wie ein Geländewagen der Einsteiger-Klasse, sondern eher wie ein Mini-Sport-SUV. Ein echter Muntermacher, dieser Mokka: Flink und wendig sprintet er durch Kurven, erlaubt sich dabei wenig Seitenneigung – doppelter Espresso statt Kaffeefahrt. Aber auch die gemütliche Tour beherrscht er, federt trotz der 18-Zoll-Bereifung noch komfortabel. Selbst bei höherem Tempo bleibt das Geräuschniveau von Motor und Fahrtwind niedrig. Und auch die Abstimmung der elektrischen Servolenkung ist den Ingenieuren gelungen. Sie fühlt sich direkt an, reagiert schnell, präzise, und der Wendekreis scheint nach erster Einschätzung nicht größer zu sein als bei einem Astra. Mit 4,28 Meter Länge liegt der Mokka etwa im gängigen Maß der Kompaktklasse. Weitere Informationen zur Probefahrt im Mokka-Prototypen gibt es oben in der Bildergalerie. Den kompletten Bericht finden Sie in AUTO BILD 22/2012 – ab 1. Juni 2012 im Handel!

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Opel Mokka

Veröffentlicht:

01.06.2012

Preis:

1,00 €


Jörg Maltzan

Jörg Maltzan

Fazit

Er wirkt belebend und kommt zur richtigen Zeit. Denn Opel kann ein Aufputschmittel gut gebrauchen. Der Mokka könnte genau das werden. Bei den Mini-SUV ist Wachstum möglich, und der Mokka bringt die richtigen Zutaten dafür mit. Der erste Fahreindruck überzeugt. Und auch der Basispreis von unter 19.000 Euro für das 1.6er-Modell wirkt verlockend.

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