Opel Mokka: Fahrbericht

— 08.10.2012

So fährt der Opel Mokka

Unterwegs im neuen Opel Mokka mit Allrad und 140 PS: Taugt das 4,27 Meter große Kompakt-SUV aus Rüsselsheim zum Hoffnungsträger?

Der Mokka könnte für Opel das richtige Auto zur richtigen Zeit sein. Die SUVs boomen, besonders die kompakten. Da passt der Mokka mit seiner Länge von 4,27 Meter genau ins Bild. Die Größe entspricht etwa einem Skoda Yeti, ein VW Tiguan ist mit 4,43 Meter Länge schon wieder etwas größer. Opel hat den Mokka knuffig gezeichnet, rundlich, freundlich und sympathisch. Auf den Fotos wirkt er übrigens zierlicher, als er dann auf der Straße wirklich ist.

Überblick: Alle News und Tests zum Opel Mokka

Video: Opel Mokka

Mini-SUV aus Rüsselsheim

Auch die Inneneinrichtung darf als gelungen gelten, das Cockpit ist mit viel Schwung gemacht. Die Instrumente sind klar ablesbar, nicht so toll finden wir die üppige Tastenansammlung auf der Mittelkonsole. Kein spezielles Problem des Mokka, sondern aller aktuellen Opel. Vorn sitzt es sich auf straffen Sitzen mit viel Seitenhalt sehr bequem, auch wenn die Sitzposition ziemlich hoch liegt. Auch im Fond ist das Platzangebot ordentlich, die Sitzposition angenehm aufrecht. Knapp wird es nur für Leute über 1,90 Meter. Keine übertriebene Mühe hat sich Opel beim Thema Variabilität gegeben, Rückbank und -lehne sind geteilt umlegbar, das war's. Eine verschiebbare Rückbank oder neigungsverstellbare Rücklehnen sucht man vergebens. Thema verschenkt, schade.

Erster Fahrbericht: Chevrolet Trax

Der Mokka fährt sich unauffällig-handlich, federt ordentlich. Die Lenkung könnte aber präziser sein.

Die Motorenpalette besteht im Moment nur aus drei Motoren. Die beiden Benziner leisten 115 PS (1,6-Liter) und 140 PS (1,4-Liter), der 1,7-Liter-Diesel 130 PS. Für die erste Testfahrt stand der 1,4-Liter-Benziner mit 140 PS zur Verfügung. Der Turbo müht sich nach Kräften, wirkt aber stets angestrengt und klingt bei höheren Drehzahlen rau – wir sind gespannt auf den Diesel. Für Europa wurde der in Korea gebaute Mokka natürlich speziell abgestimmt. Er fährt sich unauffällig-handlich, federt ordentlich. Die elektrische Servolenkung könnte jedoch präziser ansprechen und mehr Gefühl vermitteln. Soweit, so gut. Doch der Mokka hat zwei Probleme: Zum einen wird das der Chevrolet Trax sein. Der kommt im nächsten Frühjahr, technisch mit dem Mokka praktisch identisch, sieht ganz ähnlich aus. Die exakten Preise mag Chevrolet noch nicht verraten, aber vermutlich wird er um die 1000 Euro günstiger als der Mokka.

Problem Nummer zwei ist die seltsame Modellpolitik beim Mokka. Der startet bei 18.990 Euro, das klingt richtig gut. Doch dafür gibt es nur den 1,6-Liter-Benziner mit 115 PS, einen schwachbrüstigen Gesellen, den in diesem Auto wohl niemand will. Und lieferbar ist nur der Frontantrieb, kein Allrad. Nächster ist dann der 140-PS-Turbo, den wiederum gibt es im Moment nur mit Allrad, nicht mit Frontanrieb und nicht als Basis-Ausstattung Selection, sondern erst ab der nächsthöheren – Edition. Die Preise starten deshalb bei 23.790 Euro – und das klingt schon ganz anders als 18.990 Euro. Den 130-PS-Diesel immerhin gibt es mit Front- (23.380 Euro) oder Allradantrieb (25.380 Euro) und auch mit Sechsstufen-Automatik (24.680 Euro). Wie gesagt, der Opel Mokka könnte das richtige Auto zur richtigen Zeit sein. Könnte. Wie sich der Opel Mokka gegen Mini Countryman und Skoda Yeti schlägt, erfahren Sie in der neuen AUTO BILD 41/2012 – ab sofort im Handel.

Autor: Dirk Branke

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